Eine Blutspendezentrale ist keine Ambulanz, dennoch wurde ein Pensionist nach Sturz verarztet. Die beherzten Mitarbeiterinnen sind unsere Wiener der Woche!
Auf dem Weg zu einem Familienessen stürzte Werner Juranitsch beim Überqueren der Wiedner Hauptstraße schwer. „Ich habe den Weg zum Restaurant nicht gefunden, hatte die Geschenke und das Handy in der Hand“, schildert der 80-Jährige. Also übersah er die Straßenbahngleise, verletzte sich an den Händen, die Lippe platzte auf und auch der Kopf brummte.
„Ein Passant half mir sogleich und brachte mich in die Blutspendezentrale vom Roten Kreuz gegenüber.“ Dort wurde er - obwohl es nicht die Aufgabe der Mitarbeiter ist - vorbildhaft versorgt. „Sie haben mir so geholfen, ich möchte mich daher öffentlich herzlich bedanken“, sagt der Pensionist. Die diensthabende Ärztin erkundigte sich am nächsten Tag sogar nach Juranitsch Wohlbefinden. So viel Engagement verdient unseren Titel Wiener der Woche.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.