Es war eine schockierende Tat: Ein Pärchen aus Steyregg (OÖ) soll vorigen Oktober zwei Katzen mit Lebendfallen eingefangen haben, um sie dann in ihrem Swimmingpool zu ertränken. Nun müssen sich der 41-Jährige und seine Lebensgefährtin (37) wegen Tierquälerei vor Gericht verantworten.
„Beide sind umfassend geständig“, sagt Ulrike Breitenender, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Linz. Das Motiv? „Die Beschuldigten gaben an, es wären wildernde Katzen gewesen, die Junghasen aus ihrem Gehege verschleppt und getötet hätten“, so Breitenender.
Video von Tat verbreitet
„Krone“-Leser kennen den Fall: Vorigen Oktober soll ein Pärchen - beide sind österreichische Staatsbürger - in Steyregg zwei Katzen mit Lebendfallen gefangen haben, um die Samtpfoten anschließend in ihrem Swimmingpool zu ertränken. Die 37-Jährige soll laut Anklage nur bei einem der beiden Tiere dabei gewesen sein.
Aufgeflogen ist die Sache, weil das Paar ein Video von ihrer Tat angefertigt und selbst verbreitet hatte.
Bis zu zwei Jahre Haft
Am 20. März stehen die beiden, sie sind unbescholten, vor dem Landesgericht in Linz, der Vorwurf lautet auf Tierquälerei. Bei einer Verurteilung drohen den Angeklagten bis zu zwei Jahre Gefängnis.
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