Nach einer wetterbedingten Verschiebung des Starts um einen Tag ist der NASA-Klimasatellit PACE Donnerstagfrüh, um 1.33 Uhr Ortszeit (7.30 Uhr MEZ), an Bord einer „SpaceX“-Rakete erfolgreich von der Cape Canaveral Space Force Station im US-Bundesstaat Florida abgehoben.
Ungefähr 13 Minuten nach dem Start trennte sich der Satellit, bei dem Teile des Navigationssystems und der Thermalisolation von der Wiener Firma Beyond Gravity Austria kommen, erfolgreich von seiner Trägerrakete (siehe Video im X-Posting der NASA unten).
Technik aus Österreich an Bord
Laut Angaben des Geschäftsführers von Beyond Gravity Austria wird „die zentimetergenaue Position des Satelliten im All“ mithilfe von Technik aus Österreich bestimmt. Während seiner dreijährigen Betriebsdauer wird PACE die Wechselwirkungen zwischen den Weltmeeren, den Wolken und den Aerosolen untersuchen, um das Verständnis dieser dynamischen Prozesse zu verbessern.
Die Abkürzung PACE fasst das Beobachtungsspektrum der Mission zusammen, steht sie doch für „Plankton“, „Aerosol“ (zum Beispiel winzige Staubpartikel in der Atmosphäre), „Cloud“ (Wolke) und „Ocean Ecosystem“ (Meeresökosystem).
Die Firma Beyond Gravity lieferte schon mehrfach Komponenten für NASA-Missionen. In diesem Fall handle es sich aber um den ersten Direktauftrag seitens der US-Weltraumbehörde, hieß es seitens des Unternehmens.
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