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Finanzunterricht: „Jetzt lernen, später zahlen!“

Community
27.01.2024 08:00

Nach einem Jugendbericht der Youth Empowerment Participation (YEP) steht es schlecht um das Finanzwissen der Schulabsolventen. Schüler fühlen sich auch nach 12 Jahren kaum auf den finanziellen Alltag vorbereitet. Wir haben die Reaktionen im Forum für Sie zusammengefasst.

Einmal mehr werden Rufe nach einem neuen Schulfach, das das finanzielle Wissen der Schüler erweitern soll, laut. Doch die „Krone“-Community ortet die Ursachen für den Wissensmangel an anderer Stelle. 

Fakt ist laut Bericht, dass die jüngeren Generationen schlechter mit Geld umgehen können als vorangegangene Jahrgänge. Dabei hatten auch diese keine speziellen Fächer zum Thema Finanzen. Für viele liegen die Ursachen nicht im Bildungssystem, sondern in der fehlenden Bildung durch die Eltern.

„Die werden von Marketing verführt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!“
Allerdings wuchs die Elterngeneration der heutigen Absolventen auch unter anderen Verhältnissen auf. Social Media Challenges, wer die meisten Schulden anhäufen könne, und die ständige Beschallung mit teuren Urlauben, Luxusartikeln und „Jetzt kaufen, später zahlen“-Angeboten, waren vor 50 Jahren noch kein Faktor.

„Wenn die Börse leer war, gabs kein Shoppen mehr. So hat man es gelernt.“
Genau diese neuen Zahlungsmodelle tragen, laut „Krone“-Community, zu einem falschen Umgang mit persönlichen Finanzen bei. Vor dem digitalen Zeitalter war es nur schwer möglich, Konsumschulden aufzunehmen.

Wer nur mit Bargeld Einkäufe tätigen kann, wird kaum mehr ausgeben können, als man im Börserl hat. In Zeiten des Online-Handels ein für die Jugend quasi undenkbares Konzept.

Abschließend könnte am Ende des Finanzunterrichts auch das Thema Geldanlage behandelt werden. Nur sollten die Basics vorher fest sitzen, wie Leser schoabissl humoristisch anmerkt. Die Schüler sollen ja nicht Äpfel mit Bi… Bitcoins vergleichen?

Was halten Sie von den Vorschlägen der Krone-Community? Brauch es flächendeckenden Finanzunterricht an heimischen Schulen? Müssen die Eltern in die Pflicht genommen werden, oder handelt es sich hier um ein weitreichenderes Problem? Teilen Sie Ihre Meinung mit uns in den Kommentaren!

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