„Sex-Farce“

Crystal Hefner: Hugh Hefner war schlecht im Bett

Society International
25.01.2024 07:22

Der Herr der Häschen war im Bett alles andere als ein guter Rammler. Hugh Hefners Witwe Crystal lässt in ihren neuen Memoiren kein gutes Haar an den koitalen Fähigkeiten des Mannes, der Amerikas sexuelle Revolution ins Rollen gebracht hatte.

Als die dritte und letzte Mrs. Hefner im Oktober 2006 in die Playboy-Villa zog, war sie 21, der Playboy-Gründer volle 60 Jahre älter als sie. In „Only Say Good Things: Surviving Playboy and Finding Myself“ enthüllt die heute 37-Jährige, dass es im Schlafzimmer von Hefner viel weniger wild und leidenschaftlich zuging, als sie vorher dachte. Dafür spielte sich jedes Mal eine „programmierte Sex-Farce auf der Bühne“ ab.

„Musik, Pornos, Joints, dann Sex“
Von ihrer ersten bis zur letzten Nacht neun Jahre später gab es weder Küsse noch Romantik oder echte Intimität mit Hefner: „Es war eine gut geölte, bestens eingeübte Sequenz, die jedes Mal exakt genauso ablief. Das Aussuchen einiger Girls auf der Party in der Playboy-Villa und deren Ankunft. Das Umziehen in unsere Uniformen: Seiden-Pyjamas. Das Abdämmen des Lichts, die Musik, die Pornos, die Joints und dann der Sex.“

Crystal war nach ihrem ersten Mal mit „Hef“ allein im Bett bitter enttäuscht: „Der Sex war merkwürdig und robotisch. Als würde Hef einfach nur eine Sache abarbeiten, die einst ein Spaß und sexy war. Oder vielleicht war es niemals ein Spaß und sexy für ihn.“

„Eine Sache von Macht und Kontrolle“
Wenn sie an der Reihe war, bei ihm „aufzusitzen“, schaute er sie nicht einmal an. Stattdessen habe er gelangweilt an die Decke gestarrt, wo ein Spiegel strategisch perfekt angebracht war: „Es war für ihn nur eine Sache von Macht und Kontrolle. Und ich war eine Darstellerin, die sich für eine Rolle beworben hat.“

Auch später, als sie mit Hefner verheiratet war, blieb Crystal durchwegs unbefriedigt: „Er schien weniger vom Sex zu verstehen, als die Teenie-Boys, mit denen ich die Jahre vorher im Bett war. Für mich war klar, dass Hef nicht ein einziges Mal in seinem Leben auch nur darüber nachgedacht hat, wie er seine Partnerin zufriedenstellen kann.“

Kritik am Hausherren war tabu - insbesondere in Bezug auf Sex: „Wenn du so viel Geld und Macht hast, dann gibt es nur noch ‚Yes‘-Leute um einen herum. Und du hast immer recht.“

In den drei Jahren vor Hefs Tod kein Sex mehr
Crystal schreibt, dass sie Orgien über alleinigen Sex mit Hefner bevorzugt hatte. Letzteren gab es an „Nächten der kleinen blauen Pille“: „Er brauchte Musik, um mit mir intim zu werden. Ich habe dann jedes Mal denselben Madonna-Song angestellt, weil ich keine weitere Musik durch diesen Ort entweihen wollte.“

Der Sex stoppte 2014, drei Jahre vor Hefners Tod: „Ich war erleichtert. Es gab keine anderen Girls mehr, die er mit nach Hause gebracht hat. Keine Shows mehr.“

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