Sa, 21. Juli 2018

Sorgerechtstreit

23.05.2012 09:13

Burgenländer darf seine Söhne wieder alleine sehen

Nach einem zweijährigen Streit um das Besuchsrecht eines Burgenländers für seine beiden Söhne - der Vater hatte die Kinder in dieser Zeit nur unter Aufsicht besuchen dürfen -, gibt es nun das lang ersehnte Happy End. Beide Elternteile schlossen vor Gericht einen Vergleich, der nur einem einzigen Zweck dient: "Dem Wohl unserer beiden Buben." Weiter Kritik übt der Vater aber an der Rolle der Behörden.

Im Sommer 2003 lernte Paul K. aus dem Bezirk Eisenstadt seine große Liebe kennen. Dann erblickten Lucas (7) und Maximilian (4) das Licht der Welt. Doch das Glück war nicht von Dauer. Auf die Trennung im Sommer 2010 folgte ein zweijähriger Rechtsstreit, währenddessen K. seine Kinder nur unter Aufsicht sehen durfte (siehe Infobox).

Doch das ist jetzt Geschichte, denn der Konflikt wurde gütlich beigelegt. "Meine Ex-Partnerin und ich haben zum Wohle der Kinder einen Vergleich geschlossen. Ihr bleibt zwar das Sorgerecht, aber ich darf mit meinen beiden Buben ausreichend alleine Zeit verbringen", freut sich der Vater über das Happy End.

Heftige Kritik übt er aber an Politik und Justiz. "Europäisches Recht zur Gleichbehandlung von Vätern wird hierzulande mit Füßen getreten." Zudem dauere es viel zu lange, bis – dann häufig fragwürdige – Entscheidungen gefällt würden. "In jeder Bananenrepublik wird wahrscheinlich effektiver gearbeitet als in Österreich." Unterstützung habe er nur vom Verein "Väter ohne Rechte" erfahren.

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