Gute Nachrichten aus der Innsbrucker Klinik: Eineinhalb Wochen nach dem verheerenden Gondelabsturz im Skigebiet Hochoetz befindet sich der schwer verletzte Familienvater (49) nicht mehr in Lebensgefahr. Der Däne kann sogar im Laufe des Freitags per Intensivtransport in seine Heimat geflogen werden. Auch dessen Sohn und Tochter sowie Bruder konnten inzwischen das Krankenhaus verlassen.
Vater, Tochter, Sohn, Onkel - die vier dänischen Winterurlauber erlitten beim Gondelabsturz am 9. Jänner in Hochoetz allesamt schwere Verletzungen. Am schlimmsten erwischte es den 49-jährigen Familienvater. Er kämpfte tagelang in der Innsbrucker Klinik ums Überleben.
Per Intensivtransport in die Heimat
Von dort gibt es nun gute Nachrichten: „Der Mann ist mittlerweile außer Lebensgefahr, wach und orientiert“, erklärt Klinik-Sprecher Johannes Schwamberger. Der 49-Jährige werde noch am Freitag per Intensivtransport in seine Heimat nach Dänemark überstellt. Dort wartet auf den Mann aber wohl noch ein längerer Krankenhausaufenthalt.
Auch sein Sohn (20), seine Tochter (19) und sein Bruder (46) befinden sich auf dem Weg der Besserung und konnten das Spital verlassen.
Umgestürzter Baum führte zu Tragödie
Die Urlauberfamilie war mit der Gondel zehn bis zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Ein Großeinsatz war die Folge. Die Untersuchungen ergaben, dass ein zirka 28 Meter hoher Baum gemeinsam mit einem kleineren Baum in Richtung Seilbahntrasse gestürzt war und dabei einen weiteren Baum mitgerissen hat. Die Bäume hatten aufgrund der Bodenbeschaffenheit ein relativ kleines Wurzelwerk und standen auf wenig zerklüftetem Felsuntergrund, heißt es weiter.
Die Sachverständigen gingen davon aus, dass es durch den Sturz der Bäume auf das Tragseil bzw. die Klemme und durch ein etwaiges Mitschleifen der Bäume am Seil zur Entgleisung und zu dem Absturz der Gondel kam.
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