In den Achauen müssen wegen Pilzbefall etliche Bäume gefällt werden. Die Lücken sollen aber so schnell wie möglich wieder aufgeforstet werden.
Das sogenannte „Eschentriebsterben“ ist in Vorarlberg seit Jahren ein Problem, ein Großteil der Eschen ist der Pilzerkrankung bereits zum Opfer gefallen. Einer der letzten relevanten Bestände findet sich in den Auen der Dornbirner Ach - und auch dort sind bereits viele Bäume vom Pilz befallen. Diese werden in den kommenden Wochen der Motorsäge zum Opfer fallen. Ein solches Vorgehen sei alternativlos, wie Bürgermeisterin Andrea Kaufmann betont: „Da der Pilz nicht nur die Äste, sondern auch die Wurzeln schädigt, müssen aus Sicherheitsgründen auch zahlreiche große Eschen entnommen werden.“ Die Eingriffe werden das Landschaftsbild an den Achauen zumindest kurzfristig stark verändern. Die Lücken sollen allerdings schnell wieder aufgeforstet werden: „Die Stadt hat bereits 50 neue Bäume für die Nachpflanzung bestellt. Weitere hochstämmige Bäume werden folgen.“
Die gute Nachricht: Grundsätzlich erholen sich Waldgebiete im Talraum von solchen Abholzungen relativ schnell. In den Auen sollen jetzt vor allem Baumarten gepflanzt werden, die sich an die Auswirkungen des Klimawandels angepasst haben. Dies sind insbesondere Kiefern, Erlen, Eichen, Spitzahorn, Traubenkirschen oder Wildkirschen. Durch gezielte Auswahl will man zudem die Biodiversität weiter erhöhen.
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