Dass nicht nur das Neueste und Modernste im Trend liegt, zeigt das Gasthaus Grünauer in Neubau. Obwohl das Gulasch wie in dern 60er schmeckt, ist man meist ausreserviert.
Beim Grünauer in der Hermanngasse 32 in Neubau wird seit nunmehr 67 Jahren richtig wienerisch gekocht. Und auch bei der Einrichtung scheint auf gute Art und Weise die Zeit stehen geblieben zu sein.
Beständigkeit kommt an
„Wir trauen uns so zu sein, wie es früher war“, sagt Wirt Christian Grünauer. Viele wollten alles neu erfinden und würden scheitern. „Bei uns schmeckt das Gulasch noch so wie vor 67 Jahren“, sagt er. Und das kommt an. Geöffnet hat das Gasthaus an Wochentagen von 18 bis 24 Uhr - und die Tische sind meist ausreserviert.
Jeden Tag eine neue Speisekarte
Jeden Tag wird am Markt flaniert, das gekauft, was gerade frisch und gut ist. Der Küchenchef bereitet daraus schließlich köstliche Gänge. Und Grünauers Gattin schreibt die Karte täglich neu. Zu den Spezialitäten zählt das, was man nicht (mehr) oft findet: Innereien, aber auch Frühlingsrollen von der Chili-Blunzen.
Qualität, Saisonalität und Regionalität wird großgeschrieben, wie Grünauer betont. Und: „Ich verkaufe nur das, was ich selber auch esse.“ Der Wiener selbst ist gelernter Gastronomiekaufmann, das Wirt sein, liegt ihm im Blut. Immerhin hat er das Gasthaus 2013 von seinen Eltern übernommen, nachdem es sein Großvater bereits 1957 eröffnet hatte. Und offen ist es seither immer.
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