Die Pfarrkirche in Müllendorf (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) darf derzeit aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden. Ursache sind Probleme mit dem Fundament. Die Gottesdienste finden deshalb nun in der Aufbahrungshalle am Friedhof statt.
Bereits vor drei Jahren musste die Kirche behördlich gesperrt werden, nachdem desolate Teile von der Turmspitze gestürzt waren. Nach Reparaturarbeiten wurde das Gotteshaus wieder geöffnet. Allerdings kontrollierte seither laufend ein Statiker der Diözese den Zustand des Gebäudes. „Vor knapp 14 Tagen hat man mich dann ersucht, die Kirche zu sperren, weil ,Gefahr im Verzug‘ ist“, berichtet Bürgermeister Werner Huf (SPÖ). Nachdem der Bausachverständige der Gemeinde sich selbst davon überzeugt hatte, wurde umgehend reagiert. So sind die Risse im Gotteshaus größer geworden. Ursache dürften Probleme beim Fundament sein.
Gläubige reagieren verständnisvoll
Pfarrer Damian Prus, findet es zwar schade, dass die Kirche gesperrt sei, „aber wir können natürlich kein Risiko für die Gläubigen eingehen“. Oder wie es der Volksmund sagen würde: Der Teufel schläft nicht! Die beiden vergangenen Sonntagsmessen wurden bereits in der Leichenhalle gefeiert. „Die Gläubigen haben sehr verständnisvoll reagiert und es ist dort auch sehr gut geheizt“, schildert Pfarrer Prus. Die Weihnachtsmette wird aus Platzgründen in der Mehrzweckhalle stattfinden.
Wie es mit dem Gotteshaus weitergeht, hängt nun von den Untersuchungen durch die Statiker der Diözese ab. „Sobald alle Fakten für eine mögliche Sanierung am Tisch liegen, können wir über die weitere Vorgangsweise beraten“, so Bürgermeister Huf.
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