Di, 19. Juni 2018

Solo im U-Boot

09.03.2012 10:11

James Cameron will zum tiefsten Punkt im Meer tauchen

Für seinen Blockbuster "Titanic" ist Hollywood-Regisseur James Cameron schon einmal abgetaucht, nun will er zum tiefsten Punkt der Weltmeere vorstoßen. Der Schöpfer des Kino-Hits "Avatar" hat am Donnerstag Pläne für eine U-Boot-Expedition zum Marianengraben im westlichen Pazifik, rund 11.000 Meter unter der Meeresoberfläche, bekannt gegeben.

Mit dem Spezial-Unterseeboot "Deepsea Challenger" (rechts) will der 57-jährige Filmemacher und begeisterte Taucher in den kommenden Monaten auf Tauchgang gehen und aus der Tiefsee Proben, Videos und Daten von seltenen Meereslebewesen zurückbringen.

Es ist inzwischen über 50 Jahre her, dass der tiefste Meerespunkt von Menschen besucht wurde. Der Schweizer Tiefseeforscher Jacques Piccard und ein Kollege hatten 1960 mit dem U-Boot "Trieste" erstmals den Marianengraben erreicht.

Bei Test acht Kilometer abgetaucht
Cameron würde als erster Solo-Taucher Geschichte machen. Bei einer Testfahrt in dieser Woche nahe Papua-Neuguinea war der Kanadier bereits über acht Kilometer tief abgetaucht, berichtete "National Geographic News" am Donnerstag. Cameron arbeitet seit Jahren eng mit dem Verband "National Geographic Society" zusammen.

Den Filmemacher zog es schon oft in die Tiefsee. Für seinen Film "Titanic" (1997) war Cameron mit dem U-Boot im Atlantik bis zum Wrack des 1912 versunkenen Luxus-Liners in 3.800 Meter Tiefe getaucht. 1989 hatte er den Unterwasser-Thriller "Abyss - Abgrund des Todes" gedreht. Auch für die Dokumentarfilme "Die Geister der Titanic" (2003) und "Aliens der Meere" (2005) ging er auf Tauchgang. Mit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" (2009) brachte Cameron den größten Kassenhit aller Zeiten in die Kinos.

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