Schiffe zerstört

Gespendeter Satellit half bei Sewastopol-Angriff

Ausland
20.09.2023 16:08

Mit dem Angriff auf Sewastopol ist den ukrainischen Streitkräften ein großer Schlag gegen den russischen Aggressor gelungen. Möglich gemacht soll diesen Erfolg eine Crowdfunding-Kampagne haben: Ein durch Spenden finanzierter Satellit habe eine „sehr wichtige Rolle“ bei dem Manöver gespielt, so der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR).

Bei dem Anschlag auf Sewastopol auf der durch Russland besetzten Krim wurden mehrere Kriegsschiffe getroffen. Laut britischem Geheimdienst wurde ein russisches Landungsboot „funktionell zerstört“ und ein U-Boot habe „katastrophale Schäden“ erlitten. 

Diese Satellitenaufnahmen zeigen Sewastopol vor dem Angriff (rechts oben) und danach (großes Bild). (Bild: AFP)
Diese Satellitenaufnahmen zeigen Sewastopol vor dem Angriff (rechts oben) und danach (großes Bild).

Ein wichtiges Utensil für diesen Angriff: Ein Satellit, der über eine ukrainische Crowdfunding-Kampagne erworben wurde. Die Ukraine hätte diesen vor genau einem Jahr - am 20. September 2022 - erhalten. Dieser ermögliche es, täglich Informationen von entscheidender Bedeutung für Kampfeinsätze zu erhalten, so der Geheimdienst HUR. Er bedankte sich bei allen, die an der Kampagne teilgenommen haben.

Ukraine hatte zuvor keinen eigenen Satelliten
Der Satellit befand sich laut „Kyiv Independent“ bereits im All, das finnische Unternehmen ICEYE habe ihn schließlich der ukrainischen Regierung überlassen. Darüber hinaus würde ICEYE den Zugang zu Bildern von anderen Satelliten ermöglichen und es der Ukraine ermöglichen, „Radarsatellitenbilder von kritischen Standorten zu empfangen“. Bis dahin hatte die Ukraine keinen eigenen Satelliten im Orbit und daher „in den ersten sechs Monaten der russischen Invasion auf Satellitenbilder ihrer Verbündeten angewiesen“, so das Onlinemedium.

Bereits kurz nach Kriegsbeginn hatte das finnische Unternehmen Stellung bezogen und verurteilte die „unprovozierte aggressive Militäraktion gegen die Ukraine“. ICEYE stellte zudem klar, dass man kein Bildmaterial oder Daten mit Russland oder anderen sanktionierten Staaten teilen werde.

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