"Das soll, ja, das muss ein Signal an alle 65.000 Mitarbeiter der Stadt Wien sein: Die Arbeitszeit ist absolut korrekt abzurechnen, da gibt es keine Toleranz", berichtete Rudolf Gerlich, Sprecher der Magistratsdirektion, am Freitag über die Einleitung der beiden Disziplinarverfahren.
Versetzung "formal nicht korrekt"
Und im Gespräch mit der "Krone" klingt auch durch, dass Magistratsdirektor Hechtner "sehr wenig Verständnis" für die bisherige Vorgehensweise im Fonds Soziales Wien hätte. Der oberste Chef aller städtischen Mitarbeiter soll nämlich keinesfalls begeistert sein, dass die schließlich auch noch auf frischer Tat Ertappten bloß in eine andere Abteilung versetzt worden sind. Das sei "formal nicht korrekt" gewesen. Außerdem hätte es die Führung des Fonds Soziales Wien auch verabsäumt, die Magistratsdirektion unverzüglich über diesen Fall zu informieren.
Geldbußen oder Entlassung möglich
Gegen zwei Magistratsmitarbeiterinnen wurden nun bereits Disziplinaranzeigen eingebracht. Die dritte Tatverdächtige soll nur "aushilfsweise" die Stechuhr manipuliert haben. Der Strafrahmen reicht von Geldbußen bis zur Entlassung.
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