Der Bub war offenbar alleine im Bregenzerwälder Skigebiet, welches direkt an der Grenze zu Deutschland liegt, unterwegs. Auf der Suche nach Tiefschneeabfahrten geriet er in unwegsames Gelände, der aufziehende Nebel raubte ihm schließlich völlig die Orientierung. Da er sein Handy im Hotel vergessen hatte, konnte er auch keine Hilfe rufen.
Das Skigebiet Hochhäderich gilt als klein, überschaubar und für Familien besonders geeignet. Deshalb machte sich der Vater zunächst keine Sorgen, als der Sohn nicht beim vereinbarten Treffpunkt eintraf. Doch dann wuchs die Besorgnis des Deutschen, als es bei Einbruch der Dunkelheit noch immer kein Lebenszeichen von seinem Sohn gab.
Knapp vor Abgrund geborgen
Verzweifelt alarmierte der Mann die Bergretter um Einsatzleiter Erich Hagspiel, die den ermüdeten Schüler – knapp vor einem Abgrund und weit ab des Skigebietes – gegen 17.30 Uhr bei der Alpe Obere Lad entdeckten. Nach seiner Bergung wurde der Zwölfjährige wieder der Obhut seines Vaters übergeben.
Symbolbild
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