19.01.2012 14:57 |

Tritt gegen Messi

Sogar Madrider Medien fordern jetzt Pepes Rauswurf

Der FC Barcelona ist für Real Madrid am Mittwochabend wieder einmal eine Nummer zu groß gewesen: Die Katalanen siegten im Viertelfinal-Hinspiel des spanischen Cups im Bernabeu-Stadion mit 2:1. Wie tief mittlerweile der Frust bei den Königlichen sitzt, die erneut eine "Clasico"-Pleite hinnehmen mussten, zeigte Parade-Rüpel Pepe, der Barcas Zauberfloh Lionel Messi absichtlich auf die Hand stieg. Jetzt haben sogar die Madrider Medien genug vom bulligen Glatzkopf. Sie fordern Pepes Rauswurf.

Pepe sorgte in der zweiten Hälfte für die unschöne Szene: Er stieg dem am Boden sitzenden Messi im Vorbeigehen auf die Hand. Sein Glück: Der Schiedsrichter sah diese Aktion nicht. Fernsehbilder bewiesen aber, dass die Attacke auf den Weltstar kein Versehen war.

Die Madrider Sportpresse verlangte am Donnerstag, Real solle Pepe aus dem Kader werfen. "So ein Spieler hat im Fußball nichts zu suchen, und erst recht nicht bei Real", schrieb "As".

Tritt gegen Sergio und lächerliche Schwalbe
Dabei war dieses Vergehen noch nicht einmal das Einzige, mit dem Pepe seinem Ruf als "Holzhacker" wieder alle Ehre machte: Wegen eines Tritts auf das Fußgelenk von Sergio Busquets erhielt er die Gelbe Karte. Später gab Pepe sich gar der Lächerlichkeit preis, indem er sich bei einem Zweikampf mit Cesc Fabregas theatralisch zu Boden warf und so tat, als hätte der Katalane ihm einen Ellbogenstoß versetzt. Trainer Mourinho wechselte Pepe schließlich aus, da er sonst wohl noch mehr Unheil angerichtet hätte.

Vor knapp drei Jahren hatte Pepe einen am Boden liegenden Gegner mit Fußtritten traktiert und eine Sperre für zehn Spiele erhalten. Nun der Tritt gegen Messi. "Da fällt es den Real-Fans schwer, noch zu ihrer Mannschaft zu halten", beklagte "As".

Barca trotz Sieg im Hinspiel vorsichtig
Und auch sonst machten die in der Primera Division voranliegenden Madrilenen ihren Anhängern mit einer defensiven und ruppigen Spielweise wenig Freude. Aufgrund der Überlegenheit der Gäste ist mit einem Barca-Aufstieg zu rechnen. "Für uns steht der Pokal nur an dritter Stelle. Die Liga und die Champions League haben Vorrang", erklärte Mourinho. Sein Widerpart warnte vor zu früher Freude. "Ich traue Real im Rückspiel alles zu", sagte Barca-Trainer Josep Guardiola an seinem 41. Geburtstag. Der Aufsteiger bekommt es im Halbfinale mit Valencia oder Levante zu tun.

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