Hilfe erbellt

Hündin “Shira” rettet Unfallopfer in “Lassie”-Manier

Österreich
13.01.2012 18:23
Hilflos im Wald liegend, zitternd vor Kälte und aus klaffenden Wunden blutend – das war die aussichtslose Lage für einen verunglückten Autolenker in Vorarlberg. Das Leben verdankt der Mann seiner treuen Hündin "Shira" (im Bild mit seiner Stieftochter Daniela). Denn das Tier lief in den Ort und bellte Hilfe herbei.

Tief verschneit ist die Alpe Gaudenz. Genau von dort machte sich Roland W. am Donnerstag auf den Weg ins Tal nach Frastanz-Amerlügen. Doch kurz nach dem Aufbruch verlor der Vorarlberger auf der glatten Straße die Herrschaft über sein Auto.

Leben hing am seidenen Faden
Sekunden später stürzte er – samt Golden-Retriever-Hündin Shira - mit dem Wagen in einen Abgrund. Erst nach 100 Metern blieb das Fahrzeug hängen (Bild 4). Doch für Roland W. war es unmöglich, sich selbst zu helfen. Sein Leben hing in der Winterkälte an einem seidenen Faden.

Doch da war noch Shira, die sich den Weg hinauf zur Straße bahnte und dann einen Kilometer weit bis Frastanz lief. Dort bellte sie so laut und ausdauernd, bis Dorfbewohner den richtigen Schluss zogen und dem Tier bis zum Unglücksort folgten.

Stieftochter Daniela: "Wir sind alle sehr stolz auf unsere Shira."

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