08.01.2012 09:24 |

Gefangenenaustausch

Hamas und Fatah konnten Einigung erzielen

Die beiden wichtigsten Palästinenser-Bewegungen, Hamas und Fatah, haben sich auf einen Austausch ihrer politischen Gefangenen geeinigt. Die radikalislamische Hamas und die säkulare Fatah von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas (im Bild) wollten bis zum 15. Jänner eine Liste mit den betroffenen Häftlingen vorlegen, sagte der Koordinator des so genannten Freiheitskomitees, Khaled al-Batch, am Samstag.

Zudem hätten sich beide Seiten bei ihren Gesprächen in Gaza darauf verständigt, dass die Zeitungen aus dem Westjordanland wieder im Gazastreifen und die Zeitungen aus dem Gazastreifen wieder im Westjordanland erscheinen dürften. Die Presseerscheinungen aus dem jeweils anderen Palästinensergebiet waren seit Jahren verboten gewesen.

Die Palästinensergebiete sind seit 2007 politisch geteilt: im Gazastreifen regiert die Hamas, im Westjordanland die Fatah. Die verfeindeten Bewegungen schlossen im vergangenen Frühjahr überraschend ein Versöhnungsabkommen. Dieses sieht die Bildung einer Übergangsregierung aus Unabhängigen vor, die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen organisieren soll. Das Freiheitskomitee wurde mit dem Abkommen eingesetzt und koordiniert die Gespräche zwischen beiden Parteien.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter