Mädchen (8) ist tot
Autolenkerin nach Crash in London auf freiem Fuß
Nach dem schweren Auto-Unfall an einer Londoner Schule kam die 46 Jahre alte Fahrerin, die mit ihrem Wagen in ein Gebäude der Volksschule gekracht war, nach einer Festnahme gegen Auflagen auf freien Fuß. Ein acht Jahre altes Mädchen starb bei dem Unfall, zwei Verletzte sind noch in Lebensgefahr. Die Ermittler suchen mit Hochdruck nach der Ursache.
Die Fahrerin war wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt durch gefährliches Fahrverhalten festgenommen worden. Die Ermittler gehen nicht von einer Terrortat aus. Zu dem Unfall war es gekommen, als mehrere Kinder zum Ende des Schuljahrs eine Tee-Party im Freien feierten. Ein Land Rover durchbrach einen Zaun, fuhr ein ganzes Stück weit über das Schulgelände und krachte schließlich gegen das Gebäude.
Acht Monate altes Baby verletzt
Dabei wurden insgesamt neun Menschen verletzt. Ein Kind (8) erlag seinen Verletzungen, lebensgefährlich verletzt wurden eine ebenfalls Achtjährige und eine Frau im Alter zwischen 40 und 50 Jahren, teilte die Londoner Polizei am Freitag mit. Die anderen Verletzten - darunter ein acht Monate altes Baby - seien nicht lebensgefährlich verletzt.
Die Polizei geht nach eigenen Angaben davon aus, dass es sich bei den verletzten Kindern im schulpflichtigen Alter um Schülerinnen und bei den Erwachsenen um Eltern oder Betreuer, aber nicht um Schulmitarbeiter handle.
Lesen Sie auch:
Wimbledon-Chef tief betroffen
An der Schule im Südwestlondoner Stadtteil Wimbledon legten Trauernde und Anrainer Blumen und Kuscheltiere nieder. Auch der Chef des All England Lawn Tennis Club, der das berühmte Tennisturnier von Wimbledon ausrichtet, Ian Hewitt, kam zur Unfallstelle und zeigte sich tief betroffen. Die Schule schrieb in einer Mitteilung auf ihrer Internetseite: „Unsere Gedanken sind in dieser furchtbaren Zeit bei den Angehörigen und den Familien der Verletzten. Es ist noch zu früh, um das Geschehene zu verstehen, aber wir sind uns der erheblichen Auswirkungen bewusst, die dieses schreckliche Ereignis auf unsere Schüler und ihre Familien haben wird.“







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.