Einige der von der Insolvenz bei Kika/Leiner Betroffenen wollen die Branche wechseln und bräuchten für eine längere Ausbildung zur Unterstützung eine Stiftungslösung, sagte GPA-Chefin Barbara Teiber am Montag. Sie appellierte an die Bundesregierung, dass nicht die Steuerzahler für so eine Stiftung einspringen, sondern dass sie an den früheren Kika/Leiner-Eigentümer Rene Benko herantritt, der „mit der Signa ja anscheinend ein gutes Geschäft gemacht hat“.
Auch solle man die neuen Eigentümer Frank Albert und Hermann Wieser beim Wort nehmen, die in einem Schreiben an die Beschäftigten angekündigt hätten, dass sie einen Härtefallfonds einrichten werden. Das Geld könnte man für die Einrichtung einer Stiftung hernehmen, so Teiber weiter.
Grundsätzlich sei noch nicht klar, wer in den Filialen gekündigt wird. Daher sollten die Mitarbeiter vorsichtig sein und nicht vorzeitig ihr Dienstverhältnis kündigen, da sie sonst um Ansprüche - etwas aus der alten Abfertigung - umfallen könnten, warnt die GPA-Chefin. „Man muss einmal wirklich abwarten, wer die konkret Betroffenen sind“ und dann „alles machen, dass die Kollegen und Kolleginnen abgesichert werden“. Für die, die knapp vor der Pension stehen, solle es Übergangsfristen geben.








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