Wie die Polizei berichtet, wurde auf einer Baustelle in Lech eine fremden - und finanzrechtliche Kontrolle durchgeführt. Tatsächlich wurden mehrere Arbeiter kontrolliert, die keine Arbeitsbewilligung besaßen oder sich nicht legal in Vorarlberg aufhielten. Bei der Baustelle handelt es sich um das neue Gemeindezentrum. Bürgermeister Gerhard Lucian spricht von „schwarzen Schafen“.
Am Montag Vormittag nahm die Exekutive eine finanz- und fremdenrechtliche Kontrolle auf der millionenschweren Gemeindezentrums-Baustelle in Lech vor. Dabei stellte sich heraus, dass fünf Arbeiter keine arbeitsrechtlichen Bewilligungen besaßen. Weiters waren drei Personen nicht rechtmäßig in Vorarlberg gemeldet. Zwei Arbeiter aus Belarus wurden nach dem Fremdenpolizeigesetz festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum in Bludenz gebracht.
Die Zurückschiebung der beiden Personen nach Deutschland wurde beantragt, wie die Polizei berichtet. Insgesamt erstattet die Fremdenpolizei drei Anzeigen nach dem Fremdenpolizeigesetz, zwei Anzeigen nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz und drei Anzeigen nach dem Meldegesetz.
„Schwarze Schafe“
Bürgermeister Gerhard Lucian zeigte sich nach der Aktion natürlich wenig erfreut über das Ergebnis der Kontrolle. Dass aber kontrolliert wird, finde er richtig. „Wenn es da schwarze Schafe gibt, dann muss das zur Anzeige gebracht werden. Denn die einen arbeiten schwarz und sind dann günstiger, während die anderen alles legal machen und dafür höhere Kosten tragen.“ Bei der Kontrolle habe Bauleiter Hassler der Polizei gleich gezeigt, wo man von der Baustelle abhauen könne, es sei alles anständig abgelaufen, erklärte Lucian weiter.










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