Sprickler-Falschlunger

„Ich versteh´s einfach nicht“

Vorarlberg
05.06.2023 13:45
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Vorarlbergs SPÖ-Vorsitzende Gabi Sprickler-Falschlunger ist mit der neuen Spitze der Sozialdemokraten alles andere als einverstanden. Andere sehen die Lage durchwegs positiver.

Erst wurde Pamela Rendi-Wagner abgesägt, dann nimmt auch noch derjenige, der die Personaldebatte vom Zaun gebrochen hat, den Platz der abservierten Parteichefin ein und schwört auch gleich fleißig einer Koalition nicht nur mit der FPÖ, sondern auch mit der ÖVP ab. Zu viel für Gabi Sprickler-Falschlunger, Vorarlbergs Vorsitzende der SPÖ: „Ich versteh’s einfach nicht“, sagte sie nach dem Parteitag am Samstag in Linz über Hans Peter Doskozils Ansage, mit der VP nicht zusammenarbeiten zu wollen. Durch Aussagen wie diese könne man in Schwierigkeiten geraten.

Aus Jux und Tollerei?
„Man sollte nicht so viel versprechen, was man dann nicht halten kann“, erklärte sie und verwies auf die für Doskozils Ansage notwendigen Stimmenmehrheiten. Derzeit wären diese (SPÖ, NEOS, Grüne) nämlich nicht gegeben. Klar, dass Sprickler-Falschlunger, die nach Rendi-Wagners Abgang Doskozils Konkurrenten Andreas Babler unterstützte, nun Taten vom neuen Partei-Chef sehen will, sprich: Ein „deutlich besseres Ergebnis“ bei der kommenden Nationalratswahl als Doskozils Vorgängerin. Sonst wäre der Führungswechsel nur aus „Jux und Tollerei“ geschehen.

Auch andere Meinungen
Milder gestimmt sind andere Ländle-Sozialdemokraten. Etwa Reinhold Einwallner, der Doskozil unterstützte, oder auch Hards Bürgermeister Staudinger. Dieser stärkt dem Neuen an der Spitze den Rücken und fordert: „Hans Peter Doskozil weiter im Land schlecht zu reden, muss endlich aufhören.“ Klingt so die neue Einigkeit?

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