„2 M 2 M“?

Barbara Meier: „Bin mir treu geblieben“

Adabei Österreich
12.05.2023 05:00

Vom Laufsteg und der Welt des Glamours zu Ideen, Konzepten und Erfindungen. „2 Minuten 2 Millionen“-Jurorin Barbara Meier über Einzelkämpfer, Mathematik und Weiblichkeit.

Man kennt sie vor allem als Topmodel und Schauspielerin - doch nun ist sie auch auf der Suche nach innovativen Ideen. Einmal mehr nimmt Barbara Meier am Dienstag in der Jubiläumsstaffel von „2 Minuten 2 Millionen“ (20.15, PULS 4) auf dem Investoren-Stuhl Platz.

Krone.TV: Welche Rolle spielt für Sie die Tätigkeit bei „2 M 2 M“? 
Barbara Meier: Für mich war es eine logische Weiterentwicklung meiner bisherigen Laufbahn. Ich habe seit 16 Jahren mit Weltmarktführern und auch mit ganz kleinen Firmen gearbeitet. Dabei habe ich viele Marketing- Strategien begleitet und auch schon eigene Kollektionen, z. B. für Mutter-Kind-Kleidung und Dirndln, entworfen. Das Wissen, das ich in dieser Zeit gesammelt habe, möchte ich an andere weitergeben.

Man kennt Sie als Model. Weniger bekannt ist, dass Sie Mathematik studiert haben. Wie wichtig sind Ihnen weitere Standbeine neben der Show-Karriere? 
Ein gutes Abitur zu haben war für mich sehr wichtig. Ich musste nicht verzweifelt jeden Job annehmen, und vor allem musste ich nichts machen, hinter dem ich nicht stehe. Ich wusste: Sollte es aus irgendeinem Grund nicht klappen, habe ich immer einen beruflichen Plan B. Zum Glück habe ich den nicht gebraucht. Dass man Mathematik nie mehr in seinem Leben brauchen wird, ist ein Irrglaube. Logisches Denkvermögen bereichert einen in jedem Job.

Zitat Icon

„Rückschläge bringen einen menschlich weiter nach vorne“

Barbara Meier

Was raten Sie Frauen, um sich als Unternehmerin starkzumachen? 
Frauen sollten nicht versuchen, so zu sein wie männliche Kollegen. Wir haben in mancher Hinsicht einfach eine andere Herangehensweise als Männer. Aber das heißt nicht, dass die einen es richtig machen und die anderen falsch. Wir dürfen unsere Weiblichkeit auch im Beruf ausleben. Und ich würde Frauen raten, andere Frauen zu unterstützen. Wir sollten nicht als Einzelkämpfer arbeiten, sondern ein Netzwerk von Gleichgesinnten aufbauen.

Was hat Ihnen auf dem Weg geholfen? 
Dass ich mir immer treu geblieben bin. Viele Menschen erzählen einem, was „gut“ für einen ist. Da die Orientierung zu behalten, was man selbst will, ist nicht immer leicht. Aber zum Glück habe ich eine bodenständige Familie mit tollen Werten, die mir gezeigt haben, wer ich wirklich bin. Meine Eltern waren mein größter Rückhalt.

Welche Rückschläge haben Sie am meisten geprägt? 
Ich glaube, jedes Erlebte hat mich auf gleiche Weise geprägt. Rückschläge genauso wie Erfolge. Wobei ich fast sagen würde, dass einen Rückschläge menschlich weiter nach vorne bringen als Erfolge. Man kann aus jeder negativen Erfahrung etwas lernen und hat die Möglichkeit, es beim nächsten Mal besser zu machen. Oder man erkennt (vielleicht auch Jahre später) warum es gut war, ein spezielles Ziel nicht zu erreichen.

Für welche Erfindung würden Sie Ihr letztes Hemd geben?
Ich würde es lieben, wenn man das Beamen erfinden könnte. Aber im Ernst: Gäbe es eine Erfindung, um Mikroplastik aus dem Meer zu filtern, würde ich mein letztes Hemd dafür geben, um meinen Enkeln und Urenkeln ein schönes Leben auf diesem Planeten zu ermöglichen.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Adabei Österreich
12.05.2023 05:00
Loading

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt