Wegen einer weinenden Frau wurden in der Nacht auf Donnerstag Polizisten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt zu einer Wohnung in Wien-Neubau gerufen. Zuerst wollte die Frau, die Einsatzkräfte gar nicht in die Wohnung lassen. Grund dafür, dürften wohl die zahlreichen Waffen gewesen sein, die die Einsatzkräfte kurze Zeit später entdeckt hatten ...
Zu Beginn des Einsatzes verhielt sich die Frau nach Angaben der Beamten sehr unkooperativ. Sie gab den Polizisten zuerst auch einen falschen Namen an. Als die Einsatzkräfte schließlich die Wohnung der weinenden Frau betraten, konnten mehrere Waffen vorgefunden werden. Zahlreiche Messer, Säbel, Schwerter und ein Luftdruckgewehr sowie ein mutmaßlich vollautomatisches Gewehr wurden von den Polizisten sichergestellt.
Waffennarr von Polizei auf freiem Fuß angezeigt
Die Frau gab an, dass all diese Waffen von ihrem Freund stammen würden und dieser sie rechtmäßig besitze. Schon wenige Minuten kam auch der 24-jährige Mann in die Wohnung. Es stellte sich allerdings heraus, dass gegen den Mann ein behördliches Waffenverbot besteht. Der Waffennarr wurde umgehend von der Polizei einvernommen.
Er wird wegen strafbarer Handlungen nach dem Waffengesetz auf freiem Fuß angezeigt. Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ist über den Vorfall in Kenntnis, informiert die Polizei Wien.
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