„Oh wie ist das schön“, hallte es von den Rängen! Kein Wunder, hatten es die Black Wings doch tatsächlich geschafft: Eishockey-Linz schlug nach zwei Pleiten (1:5, 1:7) gegen Favorit Bozen im Viertelfinale zurück, siegte in einem Thriller nach Overtime 2:1! Nun gibt‘s ein Entscheidungsspiel.
Wie geil sind eigentlich diese Black Wings 2022/23? Zweimal war der EHC in den Pre-Play-offs gegen Graz am Abgrund gestanden, verhinderte zweimal das Saisonende. Und nun gelang dies sogar gegen Bozens Startruppe beim Stand von 2:3 im Viertelfinale erneut! Eishockey-Linz steckte die letzten 1:5- und 1:7-Pleiten weg, schlug mit letztem Einsatz zurück. In einem Thriller!
Lebler erzielte Führungstor
In Minute 7 ließ Michael Haga für Brian Lebler liegen, sein Wristshot schlug ein. 1:0 - das erste Tor des Kapitäns in der Serie! Martin Schumnig vergab die Chance aufs 2:0, im Gegenzug bezwang McClure im Nachsetzen Rasmus Tirronen - 1:1 (8.). Bei dem es bis zur Overtime bleiben sollte, auch weil Linz (inklusive fünf Minuten nach 5+Spieldauerstrafe für Raubein Valentine) insgesamt elf Überzahlminuten nicht nützte.
Herzinfarkt-Charakter
In der Overtime vergab Bretschneider und hatte Linz hinten Stangenglück! Ehe in Minute 69. Graham Knott ins Zentrum passte, Schumnig die Kelle hinhielt - Toooor! „Wir haben sehr viel getan, haben uns dieses alles entscheidende Spiel verdient und erarbeitet!“, sagte Coach Lukas. „Das Spiel hatte Herzinfarkt-Charakter. Wir wir nach zwei Niederlagen zurückgekommen sind, macht mich stolz“, strahlte Siegtorschütze Martin Schumnig. Für dessen Mannschaft es nun heißt Showdown statt Saisonende. Am Dienstag steigt in Bozen das entscheidende Spiel 7. Unglaublich!
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.