25.01.2023 07:01 |

Nun wird reagiert

Chaos um Verstappen: Formel 1 ändert Punkteregel

Nach dem WM-Chaos beim Rennen in Suzuka im vergangenen Jahr reagiert nun die Formel 1: FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem kündigt Änderungen bei der Punktevergabe an.

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Was war passiert? Max Verstappen hatte mit einem chaotischen Sieg beim verkürzten Großen Preis von Japan im Oktober seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1 vorzeitig fixiert. Doch nicht einmal Verstappen wusste kurz nach dem Rennen davon. Obwohl weniger als 75 Prozent der Renndistanz absolviert wurden, vergab der Motorsport-Weltverband FIA die volle Punktezahl, da das Rennen nach der Roten Flagge noch einmal neu gestartet und letztlich auf der Strecke beendet wurde.

Dadurch gewann Verstappen vor seinem Teamkollegen Sergio Perez und Ferrari-Rivale Charles Leclerc, der nach der Zieldurchfahrt noch eine Fünf-Sekunden-Strafe kassierte und auf den dritten Platz zurückfiel. Verstappen lag im WM-Ranking damit 113 Punkte vor Perez und konnte damit um einen Zähler nicht mehr eingeholt werden. 

Die Verwirrung bei Millionen von Motorsport-Fans war jedenfalls groß. Regeltechnisch war die Entscheidung zwar korrekt, dennoch erhofften sich viele Fahrer Änderungen. Denn die Regel wurde eigentlich eingeführt, um bei verkürzten Rennen nicht mehr die volle Punktzahl zu vergeben. Durch den Re-Start des Rennens wurde diese allerdings ausgehebelt.

„Ja, es wird geändert“
Jetzt bestätigt FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem, dass man die Regeln für 2023 überarbeiten wird. „Ja, es wird geändert“, schildert er gegenüber „Motorsport.com“. „Steve (Nielsen), der jetzt Sportdirektor ist, wird es verbessern.“

FIA-Boss wehrt sich
Und der FIA-Boss wehrt sich: „Wer hat sich für die Regeln entschieden? Die Teams. Wer hat sie abgesegnet? Die Teams. Wir haben sie lediglich umgesetzt. Und wer bekommt die Schuld? Wir“, schimpft Mohammed bin Sulayem. „Wo ist das fair? Sagt es mir. Es frustriert mich“

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