Unrühmlicher Spitzenreiter des landesweiten Planquadrats war der Fahrer auf einem nicht zugelassenen Quad, ohne Führerschein und ohne Sturzhelm, jedoch mit 1,8 Promille intus
Stark gestiegen ist heuer die Zahl der Alko-Unfälle im Burgenland. Diese Warnung hatte, wie berichtet, erst vor wenigen Tagen der Verkehrsclub Österreich aufgrund aktueller Statistiken ausgegeben. „Im ersten Halbjahr gab es wegen Trunkenheit am Steuer um 70 Prozent mehr Unfälle und um 75 Prozent mehr Verletzte“, hieß es in der ernüchternden Bilanz. Befürchtet wurde, dass sich in der Punschzeit die Situation weiter verschärft. Ein landesweites Planquadrat von Freitag ab 16 Uhr bis Samstag um zwei Uhr in der Nacht bestätigte, dass die Sorgen und Bedenken berechtigt sind.
17 Alkolenker erwischt
Bei 720 Kontrollen und 600 Alko-Tests hatten 17 Lenker zu viel intus, 15 davon wiesen mehr als 0,8 Promille im Blut auf. In 16 Fällen nahm die Polizei den Führerschein ab. Bei fünf weiteren Lenkern waren Drogen im Spiel. Besonders auffallend war ein Quad-Fahrer, unterwegs in Großwarasdorf ohne Sturzhelm. Er hatte 1,8 Promille, sein Gefährt war nicht für den Verkehr zugelassen und der Führerschein war ihm schon vor Längerem entzogen worden, so das Fazit. Saftige Strafen drohen!
Appell an Autofahrer
„Die Vielzahl der beeinträchtigten Lenker, trotz medialer Ankündigungen, zeigt, wie wichtig und notwendig die Kontrollen sind, um auf unseren Straßen für Sicherheit zu sorgen“, erklärt Oberst Andreas Stipsits, Leiter der Landesverkehrsabteilung. Der erfahrene Beamte appelliert an alle Autolenker, ihr Fahrzeug keinesfalls in Betrieb zu nehmen, sobald alkoholische Getränke oder sogar Suchtmittel konsumiert wurden.








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