Wenn Triathlet Peter Luftensteiner am Freitag bei der U23-WM in Abu Dhabi seinen vorläufigen Karrierehöhepunkt erlebt, wird er zuvor wohl seinen tausend Schutzengeln danken. Denn vor drei Jahren hätte beinahe der Rollstuhl gedroht: Bei einem Unfall zersplitterte beim Tragweiner ein Halswirbel.
Nächster Halt: Abu Dhabi! Wenn Triathlet Peter Luftensteiner heute um 12.30 Uhr in den Flieger steigt, begibt er sich auf die vorläufig größte Reise seiner noch jungen Karriere! Der 22-Jährige wird Freitag bei der U23-Triathlon-WM in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Start sein!
„Die Vorfreude ist groß, ich bin aber schon nervös“, so Luftensteiner, der bei seiner Vorbereitung nichts dem Zufall überlassen hatte. „Ich habe versucht, meinen Körper auf das heiße Wetter einzustellen, war jeden Tag in der Sauna oder bin Rad gefahren und hab’ dabei die Heizung aufgedreht“, plaudert der Student aus dem Nähkästchen. 28 Stunden wöchentlich trainiert er für den großen Traum vom Profi-Sport. Der ihn vor drei Jahren aber beinahe in den Rollstuhl katapultiert hätte. „Nach einem Trainingslager in St. Moritz sind wir von sieben Metern ins Wasser gesprungen. Ich hatte einen Salto gemacht und bin hart gelandet“, so Luftensteiner. Die Folge: Bruch des siebten Halswirbels inklusive einer Not-OP. „Der Knochen war richtig zersplittert. Die Ärzte sagten, dass ich nur durch ein Wunder nicht querschnittgelähmt wurde!“
Not-OP und „hartes Jahr“
Nach „einem mental harten erstem Jahr“ ist er aber nun schmerzfrei und will in Abu Dhabi die Top-20 angreifen. Höhere Ziele hat da freilich Florian Brungraber, der bei der WM in der Para-Klasse am Start ist und seinen dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen will. „Die Form passt“, bestätigt er. Gut verkaufen will sich auch Georg Enzenberger. Der Eferdinger kämpft am Freitag beim Ironman in Israel um ein Ticket für die Ironman-WM in Hawaii 2023.
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