Seit Donnerstag ist es fix: Mick Schumacher wird kommendes Jahr kein Cockpit in der Formel 1 zuteil. Der Rennstall von Haas hatte erklärt, den Vertrag des Deutschen nicht zu verlängern und stattdessen auf Landsmann Nico Hülkenberg zu setzen. Das Verhalten von Teamchef Günther Steiner kritisierte TV-Experte Ralf Schumacher nun scharf.
„Ich kann zu der Art, wie er einen jungen Mann behandelt, nur gratulieren“, so der Onkel von Mick ironisch zu Sky. „Ich hoffe, er ist stolz auf sich.“ Dass sich das Haas-Team mit dessen Entscheidung so lange Zeit gelassen und letztlich ständig neue Argumente genannt hatte, sei für ihn nicht in Ordnung.





„Erst hieß es, Mick soll punkten, dann plötzlich meint Steiner, er wolle einen erfahrenen Piloten im Team“, kann der ehemalige Formel-1-Pilot den Südtiroler nicht verstehen.
Hülkenberg halte er für einen guten Fahrer, der es sich auch verdient, in der Motorsport-Königsklasse an den Start zu gehen. Dennoch hätte er sich einen besseren Umgang mit seinem Neffen gewünscht. Bereits im Oktober hatte Schumacher Steiner öffentlich ob dessen Verhalten kritisiert. „Wenn man schon so kritisch gegenüber den Fahrern ist, wäre es gut, vielleicht auch mal etwas Selbstkritik zu üben. Das ist nicht Netflix, das ist die Formel 1“, so der 47-Jährige damals.








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