Große Trauer herrscht in der Diözese Gurk: Siegfried Muhrer ist am Donnerstag im 73. Lebensjahr verstorben.
Siegfried Muhrer, der am 13. Dezember 1949 in Rinegg bei Murau geboren worden war, hatte nach dem Studium der Philosophie und Theologie in Rom und Graz, wo er 1979 promovierte, die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit in der Diözese Graz-Seckau geleitet und danach in Kärnten das Pressereferat der Diözese Gurk aufgebaut. Er war Chefredakteur der Kirchenzeitung, einer der ersten Ständigen Diakone Kärntens, 20 Jahre lang für die Ausbildung der Diakone verantwortlich, Lehrbeauftragter an der Uni Graz - und er erfüllte noch viele weitere Funktionen mit Wissen, Können und Herzensgüte.
Er kannte Rom wie seine Westentasche
Über das Referat für Pilgern und Reisen der Diözese leitete Siegfried Muhrer zahlreiche ein- und mehrtägige Ausflüge. Etwa 70 Mal führte er Gruppen nach Rom. Diese Stadt kannte er ja durch sein Studium wie seine Westentasche; so viele Bücher kann ein Urlauber gar nicht lesen, wie Siegfried auf Abruf bereit hatte. Als wandelndes Lexikon beantwortete er jede Frage zu Geschichte, Architektur, Kunst... Als Italien-Kenner verfasste Muhrer bis zuletzt Beiträge für die Broschürenreihe „Das Christentum im Alpen-Adria-Raum“.
Siegfried Muhrer war Ehemann und Vater von vier Kindern - mit seiner Familie lebte er in Ferlach - und er war vielen ein guter Freund.
Abschied am Mittwoch, Requiem am Freitag
Am Mittwoch, 9. November, kann man in der Halle beim Parkfriedhof in Ferlach von ihm Abschied nehmen (12 - 18 Uhr), am Freitag leitet Bischof Josef Marketz das Requiem in in der Pfarrkirche von Ferlach (14 Uhr).








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