Radreise

Wenn´s bei uns kalt wird: Mit dem Rad in den Süden

Radkrone
03.11.2022 18:20

Mehrtägige Radtouren, also Trekkingreisen, erfreuen sich wachsender Beliebtheit, kann man doch dabei Natur und Landschaft viel intensiver erleben, aber auch neue Freundschaften und Erinnerungen schaffen.

Begeistert und fasziniert von Radreisen sind auch „Krone“-Fotografin Uta Rojsek-Wiedergut und Redakteurin Christina Natascha Kogler. Regelmäßig sind die beiden mit ihren Fahrrädern unterwegs - Uta mit elektrischem Rückenwind, während Christina lieber auf den klassischen Bio-Antrieb setzt.

Zuletzt trat das sportliche „Krone“-Duo von Toblach in Südtirol bis nach Venedig in die Pedale. „Gerade im Herbst ist das wohl eine echte Genusstour, weil gefühlt mit jeder Etappe die Lufttemperatur zunimmt“, lächelt Christina: „Anfang Oktober ist es in Italien noch ein bisschen wärmer als bei uns in den Bergen.“

Fünf Tage Zeit haben sich Uta und Christina für die 300 Kilometer lange Strecke genommen - genug Zeit zum Genießen und Erleben. „Ich erinnere mich gerne zurück, wie Uta und ich durch die wunderschöne Altstadt von Bassano del Grappa geradelt sind und wo wir an der Brücke, die der großartige Palladio geplant hat, ein Gläschen Wein getrunken haben“, schmunzelt Christina. Und genau diese unplanbaren Momente sind es, die das Radreisen so besonders machen.

„Wer mit dem Rad reist, der kann einfach stehen bleiben, wann er will, und man kommt weiter als wenn man zu Fuß wandert“, sagt Edgar Ginzler, von Rad + Reisen, einem der größten Radreise-Anbieter Österreichs mit Sitz in Wien. Ginzler weiß, dass Genussradfahrer 30 bis 50 Kilometer pro Tag zurück legen und eine Radreise im Durchschnitt sechs Tage dauert. Unternehmen kann eine mehrtägige Radtour jeder; entweder man bucht sie samt Übernachtung und Gepäckservice oder man organisiert sich selbst. Ginzler: „Der Vorteil beim Radreisen ist, dass es jeder kann. Denn das Radfahren verlernt man bekanntlich nie.“

Gute Planung sorgt für mehr Genuss
Utas Tipps für genussvolle Radreisen

Was ist das Wichtigste, wenn man so eine Radreise selbst plant?

Die Vorbereitung. Wir organisieren die Touren selbst und buchen die Unterkünfte vorab. Dabei achten wir darauf, dass es versperrte Abstellmöglichkeiten für unsere Räder gibt. Ein Tipp: Die Bewertungen der Quartiere von anderen Bikern lesen. Dann kommt man auch sehr schnell dahinter, dass Radfahren in Venedig verboten ist und dass es zur Verwahrung der Räder eigene Bikeboxen im Parkhaus gibt.

Was war die größte Herausforderung für euch?

Am meisten Respekt hatten wir vor der Heimreise mit dem Zug, aber wir hatten uns das viel komplizierter vorgestellt, als es war.

Thema Bekleidung?

(lacht) Natürlich ein ganz Großes für uns Frauen, weil ich plötzlich nicht so viele Schuhe mitnehmen konnte wie bei einem Urlaubstrip mit dem Auto. Man lernt auf alle Fälle, dass man auch mit weniger auskommt. Viel wichtiger ist stattdessen, dass man einen qualitativ hochwertigen Kälte- und Regenschutz dabeihat. Oft ist es frühmorgens richtig kalt, wenn man losradelt.

Wohin soll denn die nächste Radreise gehen?

Der Parenzana-Radweg durch Istrien würde uns sehr interessieren.

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