Neuer Radtrend

Erstmals mit einem Gravelbike unterwegs!

Radkrone
03.11.2022 17:36

Schon einmal was von Gravelbikes gehört? Die Schotter-Räder sind aktuell der Trend in der Radsport-Szene und vielseitig einsetzbar.

„Sieht ja richtig lässig aus!“ Der ehemalige Extremsportler Othmar Altmann begutachtet das neue Santa Cruz Stigmata, das optisch eher an ein Rennrad mit 45 Millimeter breiten Mountainbike-Reifen erinnert und das Drag Celerra Mho mit einem kaum sichtbaren, dennoch leistungsstarken E-Motor (von fitstore24 für die Testfahrt zur Verfügung gestellt).

„So etwas hätte ich gebraucht, als ich 1997 die Crocodile Trophy 1900 Kilometer über Gravelroads quer durch Australien gefahren bin“, so Otti. Doch statt Krokodilen gibt’s dieses Mal Gämse, denn wir sind im Salzburger Pinzgau auf Tour. „Gemütlich!“ Die komfortable Sitzposition hat es dem 62-jährigen Ironman, Dolomitenmann und Xterra WM-Dritten angetan, dessen Rekordzeit beim 1200 Kilometer langen Nonstop-Rennen durch die kanadischen Rocky Mountains seit 20 Jahren noch immer hält.

Den Salzburger Pinzgau mit dem Gravelbike zu erleben ist ein landschaftlicher Genuss - vor allem auch mit elektrischer Unterstützung. Blick zum Großvenediger, vorbei an den bekannten Krimmler Wasserfällen wartet der Gerlospass auf uns. Doch statt Richtung Zilltertal zu rollen, zieht es uns nach Hochkrimml und ab ins Gelände. Genauer gesagt hinauf Richtung Plattenkogel mit unglaublichem Bergpanorama.

Der Durlassboden-Stausee wird von uns auch umrundet. Natürlich mit Einkehr samt Apfelstudel in der Bärschlagalm. Alles zusammen 70 Kilometer und 1200 Höhenmeter - eine wirklich perfekte Erlebnisradtour.

„Gravelbikes sind einfach der Wahnsinn und gemacht für Österreich, weil es bei uns viele Asphaltstraßen, aber auch geöffnete Forststraßen und Mountainbike-Strecken gibt, die man mit diesen Rädern kombinieren kann", zieht Otti ein Resümee und ist traurig, als wir die Bikes zurückgeben müssen.

„Das Alltagsrad für sportliche Biker!“

Der Salzburger Bergspezl Günther Pailer ist ein begeisterter Radfahrer. In seiner aktiven Zeit legte er pro Jahr 18.000 Kilometer mit dem Rennrad zurück: Heute sind es immer noch 2000 Kilometer, und immer öfter ist der 54-Jährige dabei mit einem „Gravler“ unterwegs.


Was ist denn das Besondere an diesen Gravelbikes?

Gravler sind einfach echte Allround-Bikes, mit denen man auf Asphalt, aber auch auf Schotter- und Forststraßen Spaß haben kann."

Sind Gravelbikes nicht nur ein Marketinggag, weil einfach ein Rennrad mit viel breiteren Reifen?

Ganz und gar nicht! Die Geometrie ist völlig anders. Man sitzt viel komfortabler, aufrechter im Sattel und nicht so sportlich gestreckt wie auf einem Rennrad. Für viele ist das Gravelbike ein Alltagsrad, mit dem sie zur Arbeit pendeln, aber auch eine flottere Feierabend-Runde machen können.

Was kostet ein Gravler?

Einstiegsmodelle gibt es ab 1000 Euro und nach oben keine Grenze. Besonders im Kommen sind Gravelbikes mit Elektromotor, die anders als normale E-Bikes teils nur zwölf Kilogramm wiegen und bei denen man nicht sieht, dass der Fahrer elektrisch unterstützt wird.

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