Die Klimabonus-Auszahlung ist laut Umweltministerium bereits seit Mitte Oktober voll abgeschlossen. Doch es scheint einiges nicht geklappt zu haben: Täglich rufen 15.000 Bürger bei der Hotline an - meist, weil sie ihr Geld weiterhin noch nicht haben.
Unter den Anrufern sind viele Drittstaatler, denn bei einigen muss erneut der Aufenthaltsstatus mit dem Innenministerium geprüft werden. Viele sind aber auch verwundert darüber, dass sie den Bonus nicht erhalten haben, da sie alle Voraussetzungen erfüllen. Sie sollen ihren Klimabonus noch via separate Überweisung oder Zusendung der Gutscheine in den kommenden Wochen erhalten, doch dafür muss ein Mitarbeiter der Klimabonus-Hotline erreicht werden - und das ist alles andere als leicht.
60 Mitarbeiter sollen 15.000 Anrufe bearbeiten
Denn von den Anrufern hängen viele stundenlang in der Leitung oder kommen überhaupt nicht durch. Kein Wunder, lediglich 60 ständige Mitarbeiter bearbeiten die Anfragen. An Spitzentagen (diese sieht das Ministerium derzeit aber nicht) sind es bis zu 200 Mitarbeiter. Die aktuell 15.000 Anrufe täglich wurden auch bereits übertroffen, wo es an einzelnen Tagen sogar rund 60.000 Anrufe gab.
Das Ministerium rät angesichts des großen Andrangs, sein Anliegen via Online-Formular mit seinen Daten zu senden, und zwar auf klimabonus.gv.at/kontakt. Dann erhalte man innerhalb von ein paar Tagen eine Antwort. Doch einige Betroffene berichten auch hier von sehr langen Wartezeiten.










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