Vandalen-Akt in der Nacht auf Allerheiligen in Wien: Die ÖVP-Bundesparteizentrale in der Innenstadt wurde zum Ziel vorerst noch unbekannter Täter und mit roter Farbe beschmiert - eine Zeugin der Tat auch noch beschimpft.
Die Tat dürfte sich in den Morgenstunden zugetragen haben. Auf das gläserne Eingangsportal der Parteizentrale wurde - offenbar mit Sprayfarbe - ein überdimensionales rotes „X“ geschmiert. Eine Passantin hatte die Tat beobachtet und alarmierte daraufhin die Polizei - nicht ohne Konsequenzen.
„Hass und Hetze Nährboden entziehen“
„Was mich besonders trifft: Eine unbeteiligte Zeugin, die die Polizei gerufen hat, um weitere Beschädigungen an der ÖVP-Bundesparteizentrale zu verhindern, wurde von den Tätern beschimpft. Ich danke ihr für ihren Mut und ihre Zivilcourage“, so Generalsekretär Christian Stocker. Er verurteilte den Schmierangriff aufs Schärfste: „Vandalismus bahnt sich einen Weg, wenn es zuvor Stimmungsmache gegen Andersdenkende gegeben hat.“ Und weiter: „Es muss die Aufgabe aller demokratischen Kräfte im Land sein, Hass und Hetze den Nährboden zu entziehen.“
Der Angriff dürfte auch von Überwachungskameras aufgezeichnet worden sein. Das Material sei bereits der Polizei zur Verfügung gestellt worden, hieß es. Nicht der erste Vandalenakt - in der Vergangenheit kam es bereits mehrmals zu ähnlich gelagerten Taten.
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