Niederneukirchner (46)

Am Kleinen Priel 170 Meter tief in Tod gestürzt

Oberösterreich
01.11.2022 17:24

Vor den Augen seiner beiden hilflosen Bergkameraden stürzte ein 46-Jähriger aus Niederneukirchen beim Aufstieg auf den Kleinen Priel 170 Meter tief in den Tod.

Drei Bergsteiger aus dem Bezirk Linz-Land, 46 Jahre, 56 Jahre und 40 Jahre alt, unternahmen am 1. November  eine Bergtour auf den Kleinen Priel. Als Aufstiegsroute wurde die Kleiner Priel Nordwand gewählt. Dabei handelt es sich um eine Klettertour im 3. bis 4. Schwierigkeitsgrad. Das Trio war seilfrei unterwegs, es wurden jedoch ein Seil, Hüftgurte und Sicherungsmaterial mitgeführt. Die Bergsteiger waren erfahren und gut ausgerüstet.

Vorausgeklettert
Auf einer Seehöhe von ca. 1770 Meter wollte der 46-Jährige eine annähernd senkrechte Felswand vorausklettern. Etwa drei Meter über den beiden anderen verlor er den Halt und stürzte vor den Augen seiner Bergkameraden im freien Fall in die Tiefe. Erst nach etwa 170 Metern Absturz im steilsten Felsgelände kam er zu liegen. Von den Kameraden wurde der Alpinnotruf abgesetzt. Schließlich wurden die beiden unverletzten Bergsteiger von der Flugpolizei Graz gerettet und vom Kriseninterventionsteam betreut.

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