Kartenreich war es das große Leiblachtalderby zwischen Verfolger Hörbranz und dem punktgleichen Tabellenführer aus Lochau - Schiedsrichter Herwig Seidler verteilte nicht weniger als elf gelbe Karten, eine Gelb-Rote und einmal glatt Rot. Letztere für Lochau-Coach Rifat Sen, Beleidigung. „Da sage ich lieber nur: Kein Kommentar“, meinte der.
Doch übermäßig hart geführt war das Spitzenspiel in der Vorarlbergliga nicht. Das 1:1 ging in Ordnung, so die einhellige Meinung aller Involvierten. „Über das gesamte Spiel war es eine gerechte Punkteteilung“, sagte Hörbranz-Obmann Julian Halder, „wir waren in der ersten Hälfte im Vorteil, in den zweiten 45 Minuten ist uns etwas der Saft ausgegangen - das Lochauer Tor war da wohl nur eine Frage der Zeit.“
So ähnlich sah es auch Gäste-Trainer Sen. Er und sein Team kamen zwar, um das Spiel zu gewinnen - gingen aber dann doch zufrieden mit dem einen Punkt. „Hörbranz hat es wirklich gut gemacht. Wir hatten am Anfang zu wenig Zugriff“, erklärte der 32-Jährige, „dann haben wir umgestellt und konnten den Druck steigern. Summa summarum ein gerechtes Ergebnis.“
Knappe 1000 Zuschauer sahen das Derby live, freute sich Hörbranz-Chef Halder. „Die Hütte war voll, viel mehr geht nicht mehr“, meinte er lachend, „wir haben dann auch unsere Sperrstunde noch verlängert - aber um zwei Uhr war leider wirklich Schluss!“
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