Nach dem Tötungsdelikt im Hafen von Altenrhein (Schweiz) durchsuchte die Vorarlberger Polizei die Wohnsitze in Höchst.
Nach dem Tod zweier Vorarlberger in der Schweiz - der Sohn hatte den Vater in dessen Boot getötet und sich danach selbst gerichtet - leistete die Vorarlberger Polizei Amtshilfe. Beamte des Landeskriminalsamts führten Hausdurchsuchungen bei den beiden Verstorbenen in Höchst durch. Dies brachte aber keine neuen Erkenntnisse, hieß es auf „Krone“-Anfrage seitens des Landeskriminalamts Vorarlberg.
Keine neuen Informationen
Die Ergebnisse seien den Schweizer Kollegen übermittelt worden. Mediensprecher Pascal Häderli konnte auch am Freitag nichts über den Tathergang oder eine mögliche Tatwaffe sagen. Verschiedene Ermittlungsansätze würden verfolgt, die Untersuchungen, die gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft sowie dem Institut für Rechtsmedizin am Kantonsspital St.Gallen laufen, würden noch andauern.
Der Vater (77) und sein Sohn (37) lebten getrennt voneinander, waren aber offenbar am Mittwoch gemeinsam mit einem Boot am Schweizer Bodenseeufer unterwegs. Passanten sahen das Schiff, wie es gegen eine Hafenmauer in Altenrhein stieß. Da sich ein offenbar schwerverletzter Mann an Bord befand, wurden die Rettungskräfte per Notruf verständigt. Der Notarzt konnte allerdings nur mehr den gewaltsam herbeigeführten Tod des Seniors feststellen. Der mutmaßliche Täter, der Sohn, flüchtete vom Boot und sprang wenig später von einer Brücke in den Tod.









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