Beim traditionellen Bockbieranstich der Brauerei Frastanz wurde fast nahtlos an 2019 angeschlossen. Bierfans und die Prominenz des Landes feierten im rappelvollen Festzelt.
Wenn ganze Scharen in Tracht in die beschauliche Marktgemeinde pilgern, dann kann das nur eines bedeuten: Das Bockbierfest der Brauerei Frastanz geht über die Bühne! Das legendäre Highlight, sprich der Fassanstich, lockt die politische Riege vom Landeshauptmann abwärts sowie andere Bier-Liebhaber an. Trotz Krisenzeiten oder vielleicht gerade deswegen, war die Lust auf Feiern, Tanzen und Biertrinken ungebrochen. Bürgermeister Walter Gohm und Frastanzer-Geschäftsführer Kurt Michelini begrüßten die zahlreich erschienenen Gäste.
Ein Dankeschön von Seiten des Gemeindeoberhauptes gab es für Metzger Josef Egger, der sich nach vielen Jahren in den Ruhestand verabschiedete. Auch er hatte lobende Worte für die langjährige Kooperation: „Es ist nicht selbstverständlich, dass so ein kleiner Betrieb, bei so einem großen Fest zum Zug kommt. Das ist gelebte Regionalität.“ Zum Schluss stellte er noch die These auf, dass Wurst-Esser und Bier-Trinker bessere Liebhaber seien. Und schon wurden die Weißwürste und Bierkrüge unter den Gästen verteilt.
Sämtliche Bürgermeister wie Katharina Wöß-Krall aus Rankweil, Harald Witwer aus Thüringen oder Wolfgang Lässer aus Schlins, Firmenchefs der Nachbar-Unternehmen wie Hubert Marte von Rondo oder Thomas Schwarz (11er) sowie Bier-Sommeliers und Kenner wie die Kollegen der Mohren Brauerei rund um Geschäftsführer Thomas Pachole fieberten dem einen Moment zu: Dem Fassanstich. In seiner ersten Woche nach der krankheitsbedingten Pause, schritt Landeshauptmann Markus Wallner, nicht zur Freude aller, wie die Buh-Rufe aus dem Publikum erahnen ließen, zur Tat.
„Wie ein Profi“, lautete das Urteil von Michelini, denn nach ein paar geschickten Hieben war das Fass angestochen und das Bier floss. Wallner betrieb anschließend noch fleißig Image-Pflege unter den Festgästen. Als neuer „Gambrinus“ richtetet der Biergott, alias Valentin Sottopietra, ein paar humoristische Worte aus der Feder von Stefan Vögel über die Krisen und politischen Machenschaften an das Festpublikum. Und an einen Satz hielten sich wohl die meisten: „Ohne sufa, hebt man des ned us!“









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