Angesichts der Rekordaufgriffe fordert der freiheitliche Klubchef auch ein Umdenken bei der Asylpolitik des Bundes. Sollte er Bürgermeister in Mattersburg werden, will er kein Asylzentrum in der Stadt zulassen.
Die Alarmglocken läuten lassen bei Johann Tschürtz, Bürgermeisterkandidat der Liste „Vorwärts Mattersburg“, die Aussagen von Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ). Dieser hatte das Innenministerium angesichts des überfüllten Erstaufnahmezentrums scharf kritisiert und mehr Bundeszentren gefordert.
Sollte er Bürgermeister werden, werde es in Mattersburg jedenfalls kein Asylzentrum geben, verspricht Tschürtz. Angesichts der hohen Aufgriffszahlen seien die Menschen schon verunsichert genug. Er rät auch anderen Bürgermeistern, seinem Beispiel zu folgen und möglichen Asylzentren schon im Vorhinein eine klare Absage zu erteilen. „Nur so kann auf die hilflose Bundesregierung ernsthaft Druck ausgeübt werden, um endlich zu handeln“, sagt der Freiheitliche. Er hat auch eine Lösung für die aktuelle Flüchtlingsproblematik parat: Die Asylwerber sollen sofort in ihre Heimatländer zurückgebracht werden, wo sie auf den Ausgang ihres Verfahrens warten können. „Griechenland hat bereits 150.000 Flüchtlinge zurückgewiesen“, so Tschürtz.









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