Seine Jahresabrechnung sorgte dafür. dass sein Konto ins Minus „schlitterte“. Ein Kunde aus Unterweitersdorf bat um Ratenzahlung, doch Verbund lehnte ab.
Mich ärgert, dass ich als Kunde, der zahlen will, keine Chance habe, in Raten zu zahlen“, sagt Jürgen Hochhauser (49) aus Unterweitersdorf. Er bekam am 13. September seine Strom-Jahresrechnung vom Verbund. Stolze 2200 Euro machte die Nachzahlung aus. „Ich hab einen Floater-Tarif und mit einer Nachzahlung gerechnet“, sagt er.
Konto überzogen
Das Problem: In dem Brief stand auch, dass das Geld schon zwei Tage später vom Konto abgebucht werden sollte. „Das ist viel Geld. So viel hatte ich nicht am Konto. Also hab ich eine Mail an den Verbund geschrieben, weil ich eine Ratenzahlung vereinbaren wollte“, erzählt der Mühlviertler. „Man war aber unfreundlich und hat mir nur mitgeteilt, dass die Buchung schon fixiert sei, da könne man nichts machen“, ärgert sich Hochhauser.
Geld von der Frau gepumpt
Die wirklichen Probleme kamen aber nachher. Weil Hochhauser einen sehr kleinen Überziehungsrahmen hat, stoppte die Bank die Überweisung, am Konto blieb aber ein Minus. „Ich kann meine Rechnung nicht mehr zahlen und mit der Bankomatkarte kein Geld abheben. Ich hab meine Frau angepumpt und Freunde um Bargeld bitten müssen“, erzählt der zweifacher Familienvater, der als Angestellter bei einer Baustofffirma arbeitet.
Verbund verspricht Hilfe
Und er gibt zu bedenken: „Was, wenn das jemandem passiert, der finanziell nicht abgesichert ist?“ Beim Verbund betont man auf Anfrage, dass Ratenzahlungen möglich seien, man werde sich den Fall ansehen.









Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).