Großhöflein befindet sich bereits auf der Ideensuche, um die Kosten für die Gasheizungen in den verschiedenen Einrichtungen zu reduzieren. Frieren soll allerdings keiner.
Die massiv gestiegenen Energiepreise bereiten auch vielen Gemeinden Sorgen. Angesichts des bevorstehenden Winters hat man sich nun in Großhöflein auf Ideensuche begeben, wie man die Heizkosten in den Gebäuden der Gemeinde reduzieren könnte.
Gas als Problem
Denn besonders die Abhängigkeit von Gas könnte der Ortschaft diese Saison teuer zu stehen kommen. "Die Schule, der Kindergarten, die Gemeinde, das Feuerwehrhaus und das Vereinshaus werden allesamt mit Gas betrieben. Wir haben einen Riesenverbrauch“, sagt Bürgermeister Heinz Heidenreich.
Nachsatz: „Ich fürchte mich jetzt schon vor der Abrechnung.“ Er hat mit den Einrichtungen deswegen schon Gespräche geführt, ob sie Vorschläge haben, wie die Kosten für die Energie gesenkt werden könnten.
Vorschläge besprechen
„Es soll vor allem ein Gedankenanstoß sein“, meint der Ortschef. Schon bald will man sich dann zusammensetzen und über Vorschläge diskutieren.
Es wird aber sicher keiner frieren müssen.
Bürgermeister Heinz Heidenreich
Alternativen gesucht
Auf längere Sicht will Heidenreich vor allem Alternativen zum Gas zu finden. „Dieses Jahr werden wir wohl noch in den sauren Apfel beißen müssen, doch wir wollen so schnell wie möglich weg vom Gas und zu einem neuen, zeitgemäßen Heizsystem.“ Ganz ohne Investitionen werde da allerdings nicht gehen.
Für Heidenreich ist ein Umdenken alternativlos: „Es geht gar nicht anders. Wir können nicht einfach so weitermachen, wie bisher."
Paket auch in Landeshauptstadt
"Es wird jeder in seinem eigenen Bereich schauen müssen, wo es Potenzial gibt – außer er hat einen Goldesel.“ Großhöflein ist nicht die erste Gemeinde, auch Eisenstadt hat bereits ein Energiespar-Paket geschnürt.









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