Krankenhaus Güssing

„Ein kleines Haus kann spannende Medizin machen“

Burgenland
13.09.2022 16:00

In das Krankenhaus Güssing werden rund zehn Millionen Euro investiert, um neue Angebote zu schaffen. Der Standort soll damit eine Aufwertung und große Bereicherung erfahren.

In den vor kurzem fertiggestellten Personalwohnungen der KRAGES wurden die Pläne für das des südlichsten Krankenhaus des Landes präsentiert. Neben dem bisherigen Versorgungsspektrum wird ab sofort im Rahmen der Inneren Medizin der Schwerpunkt Akutgeriatrie und Remobilisation angeboten.

28 Plätze
Mit acht stationären und vier ambulanten Betten wird begonnen und bis nächstes Jahr auf gesamt 28 Behandlungsplätze aufgestockt. „Auch ein kleines Haus kann spannende Medizin machen“, meint KRAGES-Geschäftsführer Hubert Eisl und sieht dadurch eine große Bereicherung und Aufwertung des Standortes.

Menschen ab 65 werden hier nach schweren Operationen oder Erkrankungen wieder fit für den Alltag gemacht. Die Chirurgie wird weiter im Verbund mit dem Schwerpunktkrankenhaus Oberwart geführt. Planbare Operationen werden weiterhin in Güssing durchgeführt. Vorgesehen ist der Auf- und Ausbau einer tagesklinischen Versorgung.

Plastische Chirurgie
Nach personellen Turbulenzen wird das Brustgesundheitszentrum seit Juli von Oberarzt Gerhard Hochwarter geleitet. Im Zusammenhang mit Brustkrebs-Operationen, aber auch für Rekonstruktionen wird plastische Chirurgie angeboten.

Zu Beginn des nächsten Jahres, spätestens aber im April, soll ein Chirurg aus Deutschland das Team personell verstärken. Das nächste große Bauvorhaben beim Krankenhaus in Güssing ist übrigens die Neugestaltung des Eingangsbereiches.

Versorgung als Herausforderung
„Die gesundheitliche Versorgung ist nicht nur im Burgenland, sondern in ganz Österreich eine große Herausforderung“, stellt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil fest und sieht auch die Bundespolitik gefordert, etwa bei der Personalsituation in den Spitälern.

Um dem Ärztemangel entgegen zu wirken, finanziert das Land seit September die Ausbildung von 55 Medizinstudenten, die frühestens in fünf Jahren ihren Dienst antreten werden. Zugleich bekräftigte Doskozil sein Bekenntnis zu fünf Spitalsstandorten im Burgenland.

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