Betrüger gaben sich als Beamte aus und packten Schmuck und Bargeld in Plastiksackerl. Mehr als 10.000 Euro sind weg!
Der Anruf eines vermeintlichen Polizisten ist einer 74-Jährigen in Klingenbach nun teuer zu stehen gekommen und hätte fast damit geendet, dass sie alle Ersparnisse verloren hätte. Denn am anderen Ende der Leitung befand sich ein Betrüger, der sich als Polizeibeamter mit dem Namen „Steiner“ ausgab.
Angeblicher Einbruch
Er teilte der betagten Dame mit, dass angeblich bei ihr eingebrochen wurde und deswegen all ihre Bargeldbestände und Wertgegenstände sichergestellt werden müssten. Zwei „Kollegen“ würden zu diesem Zweck vorbeikommen, die Gegenstände fotografieren und dann mitnehmen. Das Codewort sollte „Rot“ lauten.
Nur wenig später klopfte es tatsächlich an der Tür der Frau. Zwei Männer in Uniform nannten das Codewort und begannen daraufhin, das Bargeld und den Goldschmuck sowie die Münzen zu fotografieren. Danach packten sie alles in eine weiße Plastiktasche und suchten rasch das Weite. Die Kriminellen brachten die Frau damit um Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 10.000 Euro.
Geld von Bank sicherstellen
Zwei Tage später meldete sich am Festnetz erneut der vermeintliche Beamte Steiner und tischte der Pensionistin die nächste Lüge auf: Die Bankfiliale sei überfallen worden, die Polizei müsse daher das Geld auf ihrem Konto sicherstellen. Die 74-Jährige rief daraufhin sofort bei Bank an.
Doch einer Bankangestellten kam die Sache verdächtig vor und sie verständigte die echte Polizei. Diese warnt nun erneut eindringlich bei solchen Anrufen höchst misstrauisch zu sein und unter gar keinen Umständen Daten bekanntzugeben oder gar Geld oder sonstige Wertgegenstände zu übergeben.









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