Die Einbrecherbande, die im Herbst des Vorjahres in Oberösterreich ihr Unwesen trieb, hatte sich auf Geldautomaten in Tankstellen und Tresore bei Firmen spezialisiert. Zwei Mitglieder standen nun in Linz vor Gericht und versuchten ihre Beteiligung an den Blitzeinbrüchen herunterzuspielen.
Er habe sich schon gedacht, dass Asim und Rahan etwas Verbotenes tun. Er habe an Drogen gedacht. Von Diebstählen habe er aber nichts gewusst und sei auch nicht dabei gewesen, sagt ein Kosovare (27) beim Prozess vor Richterin Petra Oberhuber in Linz wortreich und ausschweifend aus. Er habe für die beiden, die ihn „wie einen Sklaven behandelt haben“, lediglich eine Wohnung in Pfarrkirchen angemietet und als Dolmetscher fungiert, wenn sie Autos angemietet haben.
Mehrjährige Haftstrafen
Auch sein mitangeklagter Landsmann (25) war nur teilweise geständig. Den beiden wurde vorgeworfen, als Mitglieder einer Bande zwischen September und November 2021 in Hörsching, Laakirchen, Schlierbach, Asten und anderen Orten bei Blitzeinbrüchen Bargeld aus Geldautomaten von Tankstellen und Tresoren von Firmen gestohlen zu haben. Insgesamt 300.000 Euro Beute sollen sie gemacht haben. Meist wurden die Automaten mit einem Akku-Spreizer aus der Verankerung gerissen und mitgenommen. Das Urteil: dreieinhalb bzw. zweieinhalb Jahre Haft.









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