Hohe Energiepreise
Dänemark plant 19 Grad in öffentlichen Gebäuden
Angesichts der aktuell hohen Energiepreise will Dänemark die Temperaturen in öffentlichen Gebäuden auf 19 Grad Celsius herabsenken. Das sagte am Donnerstag Klima- und Energieminister Dan Jorgensen im Rahmen einer Pressekonferenz in Kopenhagen. Normalerweise liegt die Temperatur bei öffentlichen Gebäuden bei 21 bis 23 Grad.
Krankenhäuser, Pflegeheime und Kinderkrippen sollten davon ausgenommen werden. Außerdem solle unnötige Außenbeleuchtung abgeschaltet werden, so Jorgenson. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine habe eine „historische Energiekrise“ gebracht, sagte der dänische Klima- und Energieminister der Nachrichtenagentur Ritzau zufolge.
Die Preise seien immens gestiegen. Dänemark und Europa blickten einem Winter entgegen, in dem man riskiere, dass es an Energie mangeln könnte. Eine Energieversorgungskrise gebe es momentan aber nicht. Es mangele Dänemark also weder an Gas noch an Strom, beruhigte Jorgenson.
Auch Deutschland plant Einsparungen
Bereits vor vier Wochen hatte die deutsche Regierung angekündigt, sie plane, um Energie einzusparen, strenge Vorschriften für Herbst und Winter. So soll „in öffentlichen Liegenschaften - Krankenhäuser, soziale Einrichtungen natürlich ausgenommen - nur noch auf 19 Grad geheizt werden“, kündigte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) damals an.














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