Clemens Strobl (52) aus Linz gilt als Sunnyboy! Dahinter steckt ein harter Arbeiter, der trotz einer Pleite ein Imperium geschaffen hat.
Der charismatische Clemens Strobl sollte wie seine Eltern in Linz-Neue Heimat Lehrer werden, erzählt er in seinem Weingut Wagram in Kirchberg (NÖ). Strobl hat dieses verfallene Anwesen am Fuße des Schlossbergs (seit 1715) modern umgebaut und restauriert – inmitten des fruchtbaren Bodens mit meterdickem Lehm und Löss, Millionen Jahre altem Tertiärschotter. Typisch für den bis dahin weinunerfahrenen Linzer Werbeguru.
"Ich hatte immer Mut“
„Ich hatte immer Mut, keine Scheu vor großen Aufgaben“, so der HTL-Grafikschüler, der zwischendurch mit seinem Vater Herwig (gab Lehrerberuf auf) und den Brüdern als Straßenmusiker durch Europa tingelte: „Wir traten in Wien sogar mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer auf“, so Strobl, der ohne Sicherheitsnetz erstmals Geld verdiente. „Das hat mich später als Unternehmer geprägt.“
Mit 19 selbsständig gemacht
Mit 19 machte er sich mit einem Grafikstudio selbstständig, 1993 Pleite mit sechs Millionen Euro Schulden, 1999 eigene Agentur, ab 2001 Höhenflug mit Agentur Strobl)Kriegner. Tolle Werbeideen, Kampagnen für 150 Unternehmen (Brauunion, Ed.Haas, Hofer, Aldi, Hagebau usw.), 2008 erster Weingarten, 2011 erstes Weinlokal (Ignis Linz), LASK-Vizepräsident. 2015 internationaler Durchbruch mit dem Grünen Veltliner „Schreck Lössling“, „Ritterschlag“ dann für seinen Pinot Noir „Hengst“.
Früher im Prosche unterwegs
Mittlerweile sorgt Sohn Lukas für Furore. Vater Clemens kehrte mit Partner Lukas Binder (stroblbinder) wieder in die Agenturszene zurück. Der einstige Porsche-Fahrer: „Als Weinbauer lebe ich Nachhaltigkeit und bleibe bodenständig.“










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