
Salzburgs Landeshauptmann hält die österreichweite Quarantäne-Lösung für einen machbaren Weg. Derweil steht die neue Omikron-Variante schon in den Startlöchern.
Die Corona-Quarantäne wird ab 1. August abgeschafft. Zukünftig dürfen Infizierte das Haus verlassen – allerdings unter Einhaltung gewisser Regeln (siehe Seiten 6/7).
Im Vorfeld sprachen sich die ÖVP-Landeshauptleute eher für ein Aus der Quarantäne aus, während vor allem die Politiker der SPÖ viel Kritik äußerte. Auch der Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hält die neue Bundes-Lösung für einen gangbaren Weg. „Neben den volkswirtschaftlichen Gründen ist uns jedoch wichtig, dass auch die medizinische Seite grünes Licht für die Aufhebung gibt. Das scheint passiert zu sein, deswegen halten wir die Lösung für einen machbaren Weg“, heißt es aus dem Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer.
Kritiker des Quarantäne-Aus befürchten, dass die Zahlen durch die fehlende Isolierung der Infizierten weiter nach oben schießen könnten. Auch die neue Omikron-Variante könnte dabei eine Rolle spielen. Diese ist schon in Salzburg angekommen – bereits vor rund einem Monat gab es zwei Fälle im Bundesland, wie letzte Woche bekannt wurde. Wie viele Infizierte es aktuell sind, konnte das Land jedoch nicht beantworten.
4000 Infizierte, einer liegt auf der Intensivstation
Trotz relativ hoher Covid-Infektionszahlen ist die Lage in den Salzburger Spitälern vergleichsweise ruhig. So lagen am Dienstag 69 Covid-Patienten im Spital, davon einer auf der Intensivstation. Bei einer 7-Tages-Inzidenz von 748,5 sind zurzeit 4.068 Salzburger mit dem Coronavirus infiziert. Zum Vergleich: Der österreichweite Infektions-Schnitt liegt bei 850.















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