Vergangenes Frühjahr rückte Anthony Schmid mit dem FAC der Lustenauer Austria in der zweiten Liga gehörig auf den Pelz. Der Austro-Franzose war mit elf Treffern einer der Hauptverantwortlichen dafür, dass Lustenau lange um den Bundesliga-Aufstieg bangen musste. Dass sich die Floridsdorfer am Ende mit Platz zwei zufriedengeben mussten, ärgerte den 23-Jährigen. „Es hat mich echt genervt, dass wir es nicht geschafft haben.“
Zwei Monate später schaut seine Welt ganz anders aus. Schmid hat sich mit dem Wechsel zu Lustenau den Traum, in der Bundesliga zu spielen, erfüllt. Sein Einstand hätte nicht märchenhafter verlaufen können. „Im ersten Spiel gleich das erste Tor zu schießen und auch gleich den ersten Sieg zu feiern, ist der absolute Wahnsinn.“ Ein doppeltes Traumdebüt, quasi!
Nach etwas mehr als elf Spielminuten verwertete Schmid eine Hereingabe von Teixeira mustergültig. Der drahtige und wendige Mittelstürmer, der von der Spielweise ganz anders agiert als sein Vorgänger Haris Tabakovic, ließ bei Kontern mehrmals seine Schnelligkeit und Gefährlichkeit aufblitzen. Bei seiner Auswechslung nach 73 Minuten holte sich die Neuverpflichtung den verdienten Applaus von den Rängen ab. „Von den Zuschauern her kann man das mit dem FAC nicht vergleichen. In Lustenau geht die Post ab, da beflügeln einen die Fans wirklich. Es ist ein Supergefühl, in diesem Stadion zu spielen.“
Mit ein Grund ins Ländle zu wechseln war für den zweimaligen ÖFB-U21-Teamspieler auch die Nähe zu seiner Heimat Straßburg. Der Doppelstaatsbürger, der beim SC Freiburg ausgebildet wurde, fühlte sich im Ländle gleich voll integriert.














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