Schlimme Zustände

Sinti & Roma sorgen auf Durchreiseplatz für Chaos

Oberösterreich
23.07.2022 06:00

Chaos pur! Für Durchreisende gelten in Pichling weiterhin scheinbar keinerlei Regeln. Wie schon im Frühjahr sorgt das „Fahrende Volk“ aktuell für Vandalismus und Vermüllung.

Zuletzt sorgten die Sinti und Roma am Durchreiseplatz beim Pichlinger See im März für Unmut. Damals hatten sie – wie berichtet – die WC-Anlage mutwillig aufgebrochen und verwüstet, das Areal in eine Müllhalde verwandelt. Und das, obwohl sie sich über das gepflegte Gelände in Seenähe, dass ihnen seit 2009 seitens der Stadt zugänglich gemacht wurde, freuen könnten. Vor allem im Sommer.

Klo ins Gebüsch geworfen, Höhenkontrolle zerlegt
Doch nichts da - aktuell spitzt sich die Situation an der B1 wieder zu! In den letzten Wochen sind ständig neue Gruppen aufgetaucht. Was dafür sorgte, dass der Durchreiseplatz aus allen Nähten platzte und unzählige Wohnwagen notgedrungen auf der gegenüberliegenden Wiese beim See geparkt wurden. Weil es dort aber keinen Wasser- und Stromanschluss gibt, haben die Camper einfach Kabel und Schläuche über der Straße verlegt. Außerdem haben sie kurzerhand die Höhenkontrolle am Areal zerlegt - scheinbar dürfte einer ihrer Wohnmobil-Giganten zu monströs gewesen sein.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Ein achtlos umgeworfenes Dixi-Klo liegt im Gebüsch. (Bild: MaRu)
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Ein achtlos umgeworfenes Dixi-Klo liegt im Gebüsch.

Areal wenig einladend
Und auch sonst wirkt das Areal derzeit wenig einladend. Ein achtlos umgeworfenes Dixi-Klo liegt im Gebüsch, die Mülltonnen gehen über. Selbst wenn sich die Situation wieder kurzfristig beruhigen sollte, weil gestern früh eine Gruppe abreiste, weiß eigentlich keiner, wann die nächste wieder anrollt.

Der Mist stapelt sich beim Durchreiseplatz in Pichling. (Bild: Scharinger Daniel)
Der Mist stapelt sich beim Durchreiseplatz in Pichling.

Private Securitys und verstärkter Polizeikontakt
Selbst der Grundstückseigner, die Linz AG, schaut nun genauer hin, Sprecherin Susanne Gillhofer: „Es gibt viele Durchreisende, die sich an die Regeln halten, aber leider auch andere. Neben dem Einsatz von privaten Securitys haben wir den Kontakt zur Polizei verstärkt, es gibt auch Anzeigen.“

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