10.624 Mal rief eine Frau bei einem Mann an, mit dem sie eine wilde Sex-Beziehung gehabt hatte. Der wollte aber nichts mehr von ihr wissen: Stalking-Prozess in Eisenstadt!
Am Anfang waren es pure Lust und Leidenschaft, die die heute 38-Jährige mit ihrem um sechs Jahre jüngeren Liebhaber verband. Doch nach einigen Monaten fand der Burgenländer eine etwa gleichaltrige Freundin. Trotzdem ging das Techtelmechtel zwischen Andrea L. und ihm noch eine Zeit lang weiter, ehe er die „Freundschaft plus“ schließlich beendete. Was der Burgenländerin so gar nicht passte. Innerhalb weniger Monate rief sie ihren früheren Liebhaber sage und schreibe 10.624 Mal an, rein rechnerisch fast 60 Mal pro Tag. Dazu kamen unzählige WhatsApp-Nachrichten, teils mit Drohungen.
„Werde Dein Gesicht zertrümmern!“
Doch damit nicht genug: Der neuen Freundin des Verflossenen drohte L. damit, sie „hernehmen zu lassen“. Sie solle „aufpassen, wenn sie nach der Arbeit auf dem Parkplatz zum Auto“ geht. Einer Bekannten des Mannes schickte sie eine Nachricht, dass sie ihr das „Gesicht so zertrümmern werde, dass Du einen Schönheitschirurgen brauchst“. Beim Prozess vor dem Landesgericht Eisenstadt zeigte sich die Angestellte reumütig geständig: „Ich weiß, dass das nicht richtig war und es tut mir auch leid.“ Mittlerweile habe sie ein Anti-Aggressionstraining beim Verein „Neustart“ absolviert und befinde sich zudem in psychotherapeutischer Behandlung. Weil die Angeklagte die Verantwortung für ihre Taten übernahm, kam sie - nicht rechtskräftig - mit einer Diversion in Höhe von 900 € davon.















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