21.07.2022 07:25 |

Austria Lustenau

22-jähriger „Dino“ bleibt, muss aber noch warten

Am Sonntag (17) feiert die Lustenauer Austria mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol nach 8093 Tagen ein Comeback in der obersten Spielklasse. Einer, der damals am 27. Mai 2000 gerade einmal knapp zehn Monate alt war und dessen Papa seinerzeit bei den Vorarlbergern unter Vertrag stand, ist heute Lustenaus dienstältestes Akteur. Bei der großen Rückkehr-Party, wird Daniel Tiefenbach aber fehlen.

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Ein neuerlicher Kreuzbandriss hatte Daniel Tiefenbach im Februar beinahe zum Karriereende bewogen, jetzt darf der 22-jährige in Vorarlberg geborene ungarische Staatsbürger mit der Austria sogar Bundesligaluft schnuppern. Ein neuer Vertrag wurde bereits unterzeichnet. Das „dienstälteste Gesicht“ der Lustenauer - Tiefenbach ist seit 1. Juli 2017 bei der Austria - bleibt also für zumindest ein weiteres Jahr an Bord mit Option auf Verlängerung.

Damit tritt Daniel endgültig in die Fußstapfen seines Vaters Tamas, der von 1997 bis 2000 mit den „Grün-Weißen“ in der höchsten Liga spielte und 20 Tore erzielte. „Natürlich freue ich mich riesig, in der Bundesliga dabei zu sein. Wir sind zwar in jedem Spiel der Underdog, aber gerade das macht es auch sehr reizvoll“, kann der rekonvaleszente Mittelfeldspieler den Auftakt am Sonntag kaum erwarten.

Comeback im Oktober
Für ihn selbst gilt es zunächst jedoch von der Tribüne aus, die Daumen zu drücken. Tiefenbach befindet sich derzeit Aufbautraining, an ein Comeback ist frühestens im Oktober zu denken. „Vielleicht geht sich im Herbst noch der eine oder andere Einsatz aus.“

Die Kaderplanung des Neo-Bundesligisten ist aber damit noch nicht abgeschlossen. Von Kooperationsklub Clermont Foot kommen noch zwei Spieler, hinzu sind weitere ein bis zwei Neuzugänge - darunter ein Torhüter - geplant. Trotz Meisterschaftsbeginn am Wochenende setzen sich die sportlich Verantwortlichen nicht unter Druck. „Wir haben bereits jetzt eine tolle Mannschaft und sind sehr gut aufgestellt“, bekräftigt Stephan Muxel, der viel Qualität im Kader sieht.

Dietmar Hofer
Dietmar Hofer
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